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Handball: Oberligist VfL Hameln kassiert auch gegen Schaumburg eine 28:30-Niederlage

Die Talfahrt geht weiter

HAMELN. 40 Minuten herrschte unter den 150 Zuschauern in der Sporthalle Afferde beste Stimmung. Denn da führten die Oberliga-Handballer des VfL Hameln gegen den Tabellenzweiten HSG Schaumburg-Nord noch mit 21:17. Danach war die gute Laune unter den Fans aber schnell dahin.

veröffentlicht am 09.03.2018 um 22:40 Uhr

Kein Durchkommen für André Brodhage gegen Schaumburgs Abwehrriegel mit Matthias Tatge (li.) und Alexander Müller. Foto: nls
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Statt die Führung zu halten oder vielleicht noch höher zu gestalten, folgte der derbe Rückschlag. Abschlussschwächen und fatale Fehler im Angriff machten es den Gäste leicht. Nach vier Minuten waren sie zurück im Spiel und hatten zum 21:21 ausgeglichen. Die Mannschaft von Trainer Frank Huchzermeier verlor mehr und mehr an Linie und konnte auch konditionell nichts mehr nachlegen. Bis zum 25:25 blieben die VfLer zwar dran, dann sorgte Schaumburg mit drei Toren in Folge für die Vorentscheidung zum 30:28 (14:15)-Auswärtserfolg. „Uns fehlten einfach die Alternativen auf der Bank. Und durch den kleinen Kader am Ende die nötige Kraft“, fasste der Trainer die Gründe für die Heimpleite knapp zusammen. Vor allem im Rückraum blieben der VfL, der nun schon seit sieben Spieltagen auf einen Sieg warten, vieles schuldig. Mehr als „halbe Kraft voraus“ hatte die Offensivabteilung nicht zu bieten. „Uns fehlt in der zweiten Reihe derzeit einfach ein torgefährlicher Spieler“, brachte es Huchzermeier auf den Punkt.
VfL Hameln: Kovacs, Rosenthal – Brodhage (3), Glatz (11/9), Jürgens, Colusso (4), S. Maczka (5), Künzler (3), Jasper Pille, Gödecke, Dohme (1), Evert, S. Maczka (1).kf



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