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24:27-Niederlage: Hamelns Oberliga-Handballer patzen auch in Nienburg

Die Stolpertour geht weiter

Nienburg. Nächste Pleite für den VfL Hameln – die Stolpertour im Titelkampf der Handball-Oberliga geht weiter!

veröffentlicht am 03.03.2013 um 13:29 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

von jürgen kohlenberg

Nur eine Woche nach der Schmach von Soltau holte sich der Tabellenzweite nach einer erneut völlig indiskutablen Vorstellung mit 24:27 (15:13) die nächste Niederlage bei der HSG Nienburg ab. Es war übrigens das erste Mal seit dem Amtsantritt von Trainer Sönke Koß (1. Juli 2011!), dass zwei Spiele hintereinander verloren wurden. „Ich bin echt total enttäuscht. Der Auftritt ist mir ein Rätsel, das war unterirdisch“, machte Koß aus seinem Herzen keine Mördergrube. Die Ursachen lagen für den Chefcoach auf der Hand: „Im Angriff war das insgesamt zu wenig, wir haben die nötige Durchschlagskraft vermissen lassen.“

Beispiel gefällig: In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gelangen dem VfL nur drei Treffer, davon ein Siebenmeter. Mit dieser katastrophalen Quote wurde der 15:13-Pausenvorsprung leichtfertig verdaddelt und die Hausherren machten aus dem Rückstand eine 20:18-Führung. Danach konnten die Hamelner keine Akzente mehr setzen. „Nienburg war wirklich nicht gut. Mit normaler Leistung nehmen wir die Punkte mit. Stattdessen machen wir den Gegner mit unserer Unfähigkeit stark. Klar, dass die HSG die Geschenke gerne annimmt“, meinte Teamsprecher Reiner Glatz und sah auch überhaupt keinen Ansatz für irgendwelche Entschuldigungen: „Die Halle war nicht staubig, wir konnten mit Patte spielen und der Ball war auch nicht eckig. Es gibt keine Ausreden.“ Glatz wurde sogar noch deutlicher: „Wenn wir so weiterspielen, dann werden wir in dieser Saison nicht mehr viele Spiele gewinnen. Da brauchen wir das Wort Meisterschaft überhaupt nicht mehr in den Mund nehmen.“ Gute Noten verdienten sich lediglich Torwart Frank Rosenthal und Heiko Heemann, der aus neun Versuchen neun Tore erzielte. Sieben davon allerdings allein in der ersten Halbzeit. Da war die Welt für den VfL Hameln auch noch in Ordnung, wurde sogar ein 10:13-Rückstand in einen 15:13-Vorsprung umgewandelt. In den zweiten 30 Minuten wurde es dann zappenduster. Kurios, trotz der Pleite ist im Kampf um die Meisterschaft noch alles offen, weil auch Spitzenreiter Soltau beim MTV Vorsfelde mit 22:30 unterging. Mit den wenigsten Minuspunkten – aber einem Spiel weniger – bleibt der VfL Zweiter. Ins Titelrennen greift jetzt aber auch Vorsfelde als „lachender Dritter“ mit ein.

VfL Hameln: Rosentahl, Heisterhagen - Heemann (9), Glatz (6/1), Kanngießer (5), Höltje (1), Henke (1), Wood (1), Walter (1), Emmel, Künzler, Engelhard, Jasper Pille.



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