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„Die sportliche Perspektive stimmt“

Rohrsen. Damit hatte wohl niemand gerechnet: Carem Griese verlässt am Saisonende der Handball-Verbandsligisten HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf und wechselt zum MTV Rohrsen, der einen Neuanfang in der Frauen-Oberliga plant. Im Dewezet-Interview spricht Griese erstmals über die Gründe für seinen Wechsel.

veröffentlicht am 31.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

Carem Griese, Sie übernehmen in der kommenden Saison mit dem MTV Rohrsen erstmals eine Frauenmannschaft. Wie gehen Sie an die neue Aufgabe heran?

Mein Kopf ist derzeit noch in Hessisch Oldendorf. Wie ich in Rohrsen an die Sache herangehe, werde ich mit dem Verein besprechen, wenn in Hessisch Oldendorf alles gelaufen ist.

Wann fiel denn die Entscheidung, den Trainerjob in Rohrsen zu übernehmen?

Nach einem langen Prozess. Von meiner Schwester Nina habe ich früh erfahren, dass sich in Rohrsen etwas tut. Die sportliche Perspektive stimmte, und das war der Grund, sich mit dem Thema Rohrsen zu beschäftigen. Die Bedenkzeit lief Ostern ab, dann haben wir Nägel mit Köpfen gemacht.

Wie haben denn die Spieler und die Verantwortlichen der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf darauf reagiert?

Die waren nicht gerade begeistert, denn die HSG hätte mit mir gerne weitergearbeitet. Aber wir haben immer mit offenen Karten gespielt. Ich habe dem Verein schon früh gesagt, dass es auch eine Alternative gibt. Letztlich gab dann die sportliche Perspektive den Ausschlag. Die Oberliga reizt mich schon. Trotz allem hat es aber kein böses Blut zwischen mir und der HSG gegeben.

Derzeit ist Rohrsens Reserve in der Landesliga nur Mittelmaß. In der Oberliga muss sich also vor allem personell etwas tun. Wer kommt ins Hohe Feld?

Ich habe mit Nina darüber zwar schon gesprochen, und sie hat mir auch schon Namen genannt. Einige waren mir bekannt, einige auch nicht. Doch wer tatsächlich kommt, werde ich noch nicht nennen. Dazu kann und soll meine Schwester als Teammanagerin mehr sagen. Auch weil ich mich zur Zeit noch viel zu sehr mit den Hessisch Oldendorfer Männern beschäftigen muss.

Mit welchen Zielen gehen Sie im September in die Oberliga-Saison?

Erst einmal mit „weichen Zielen“, denn zunächst muss sich die Mannschaft finden und ich mein Konzept einbringen. Da wäre es unseriös, schon jetzt darüber zu sprechen.

Interview: Klaus Frye



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