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Die heimischen Handball-Mannschaften melden in den WSL-Oberligen Titelambitionen an

Die neue Macht in der Region

Hameln-Pyrmont. Die ganz große Nummer haben die Vereine der heimischen Handball-Region in der WSL-Oberliga zuletzt wahrlich nicht gespielt. Weder bei den Herren noch bei den Frauen. Doch in der aktuellen Saison 2014/15 sieht die Welt plötzlich völlig anders aus. Das Weserbergland spielt endlich wieder mal die erste Geige und mischt als neue Macht in der Handballregion Weser-Schaumburg-Leine kräftig mit.

veröffentlicht am 26.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Ein hohes Ziel haben sich die Männer des VfL Hameln II gesteckt. Die von Torben Höltje trainierte „Zweite“ hat mit 14:2 Punkten den Spitzenplatz in der WSL-Oberliga erobert, und der soll bis zum Ende der Saison nicht mehr aus der Hand gegeben werden. Höltje umreißt die aktuelle Situation so: „Der Aufstieg war beim Saisonstart zwar nicht das große Ziel, ist inzwischen aber zu einem ganz heißen Thema geworden.“

Dicht im Nacken sitzt dem VfL II mit nur einem Zähler Rückstand der MTV Rohrsen. Im Hohen Feld bleibt Teamchef Vincent Voigt aber trotz aller guten Vorzeichen gelassen: „Wir haben den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. Dabei bleibt es auch, mit dem Thema Aufstieg beschäftigt sich bei uns niemand.“ Wohl auch, weil in Rohrsen der Kader dünn besetzt ist und Ausfälle nur schwer verkraftet werden können. In Lauerstellung peilen derzeit die Handball-Freunde Aerzen als Vierter die Situation an der Tabellenspitze. Mit Trainer Peter Eddelbüttel kam frischer Wind an die Humme, und damit dürfte es durchaus zu einem Platz unter den ersten fünf reichen. Allein für Aufsteiger Emmerthal II ist der Klassenerhalt das höchste Ziel.

In der WSL-Oberliga der Frauen wird sich der von Steffen Rasch trainierte MTV Rohrsen II Meisterschaft und Aufstieg nicht nehmen lassen. Sieben Spiele, sieben Siege und 204:93 Tore sprechen eine deutliche Sprache. „Die spielen jetzt schon in einer anderen Liga“, ist sich Rohrsens Konkurrenz einig. Auf den zur Landesliga-Relegation berechtigten zweiten Tabellenplatz darf aber die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf durchaus Ansprüche anmelden. Am Rosenbusch baut Trainer Thomas Völkel ein Team auf, das spielerisch durchaus Ambitionen für den Vizetitel hegen darf. Viele jungen Talente und die nötige Routine – hier vor allem Torhüterin Yvonne Jilg – bilden eine spielstarke Einheit. Doch die Konkurrenz steht fast vor der Haustür. Die TSG Emmerthal dürfte der ärgste Widersacher im Kampf um den Relegationsplatz werden. Und bei der TSG stapelt Trainer Bernd Fichtner nach acht Spieltagen keinesfalls tief: „Wir werden Platz zwei packen!“ Also schon eine frühe Kampfansage Richtung Hessisch Oldendorf.

Annika Schaper (Rohrsen II) auf dem Weg zum Tor. awesa

Kleine Brötchen backen nur Aufsteiger HF Aerzen und die HSG Lügde/Bad Pyrmont. Wenn an der Humme und an der Emmer am Ende der Spielzeit der Klassenerhalt geschafft wird, haben die Spielerinnen ihr Soll wohl mehr als erfüllt. kf



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