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22:31-Pleite für HO / Rohrsen verliert

Die nächste Lehrstunde

HAMELN-PYRMONT. In der Handball-Oberliga der Frauen kassierten HO Handball (22:31 gegen Nordheim) und der MTV Rohrsen (22:23 gegen Göttingen) Niederlagen.

veröffentlicht am 16.09.2018 um 19:48 Uhr

Viermal gegen Northeim erfolgreich: Anna Völkel von HO-Handball. Foto: nls
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„Das war nichts. Wir waren im Kopf ganz woanders“, blieb Trainer Frank Käber nach der deftigen 22:31 (10:14)-Heimpleite seiner Oberliga-Frauen aus Hessisch Oldendorf gegen den Northeimer nur eines: Pure Enttäuschung. Der Oberliga-Dritte der vergangenen Saison erteilte dem Team um Torjägerin Lisa Huch (9/6) eine Lehrstunde – und führte in der 38. Minute bereits mit 20:13. Von dem Sieben-Tore-Rückstand erholten sich die HO-Frauen nicht mehr. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr fand der immer noch sieglose Aufsteiger kein Rezept gegen den starken NHC. Doch Käber wollte die Niederlage nicht überbewerten. Bei einer jungen Mannschaft sei es normal, „dass es Tage gibt, an denen sie nicht ihr Können abruft“. Das gehöre zur Entwicklung dazu. „Aus solchen Spielen lernen wir und machen es beim nächsten Mal besser.“

Das war bitter! Mit 22:23 (14:10) kassierten Rohrsens Handballerinnen bei der HSG Göttingen die erste Oberliga-Niederlage der Saison. Unnötig, doch beim MTV Rohrsen flatterten vor allem beim Siebenmeter-Werfen die Nerven gehörig. In der Schlussphase ließ erst Victoria Pook einen Strafwurf ungenutzt, dann scheiterte auch noch Celina Männich 30 Sekunden vor dem Abpfiff vom ominösen Punkt. Spätestens da konnte Trainer Carem Griese den erhofften Punkt abhaken. Zehn Minuten vor dem Abpfiff hatte der MTV das Spiel noch im Griff, auch wenn die 15:10-Führung da schon auf 21:19 zusammengeschrumpft war. Und dann lief im Angriff in der entscheidenden Phase aber nicht mehr viel zusammen. Tore blieben Mangelware. Nachdem Göttingen fünf Minuten vor dem Abpfiff mit 23:21 in Führung gegangen war, traf Lena Körner lediglich zum 22:23-Endstand.aro/kf



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