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Rohrsen gegen Osterode unter Druck

Die Luft wird immer dünner

Rohrsen. Die Lage ist ernst, aber noch nicht hoffnungslos. Für Rohrsens Handballfrauen wächst der Druck des Gewinnenmüssens, denn im Kampf um den Klassenerhalt wird die Luft für den Tabellen-12. (11:25 Pkt.) immer dünner. Das weiß auch Teammanager Robert Drechsler: „Wenn wir den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze nicht verlieren wollen, müssen wir die nächsten beiden Spiele unbedingt gewinnen.“

veröffentlicht am 28.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Denn sowohl der heutige Gegner, die HSG Osterode Harz (10./14:22 Pkt.), als auch der nächste, der HSV Minden-Nord (13./9:27 Pkt.), sind direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Selbst ein Remis wäre heute im Heimspiel gegen Osterode (17.30 Uhr, Hohes Feld) zu wenig, denn die HSG hat nach dem 33:30-Heimsieg gegen Leipzig II schon drei Pluspunkte mehr auf dem Konto als Rohrsen – und zudem auch noch das Hinspiel mit 23:20 gegen den MTV gewonnen. Weil in der 3. Liga bei Punktgleichheit am Saisonende der direkte Vergleich zählt, muss Rohrsen das Rückspiel sogar möglichst mit vier Toren Unterschied gewinnen. Und das wird sehr, sehr schwer. Denn auch heute hat Rohrsens Coach Frank Käber wieder nur einen Mini-Kader zur Verfügung. Christin Bohrmann plagt sich mit Schmerzen im Knie herum und fällt wohl aus. Wenn überhaupt, kommt sie nur als Siebenmeterschützin infrage. Winter-Neuzugang Madeline Martin, die eigentlich heute ihr Debüt feiern sollte, liegt mit Grippe im Bett. Hoffnung gibt es bei Janika Kohnke-Zander, die nach ihrem Hörsturz wieder ins Training eingestiegen ist. Gut möglich, dass sie heute gegen Osterode nach wochenlanger Pause ihr Comeback feiern wird. Für Rohrsen ist es eine Partie mit Endspielcharakter: „Das ist ein superwichtiges Spiel für uns“, betont Drechsler. Denn nach dem 36:22-Sieg in Bad Salzuflen zählt die HSG Hannover-Badenstedt (9./15:23 Pkt.) wohl nicht mehr zu den Abstiegskandidaten. Somit bleiben mit Osterode, Halle, Rohrsen, Minden und Hahlen allem Anschein nach nur noch fünf Teams übrig, drei davon steigen ab.



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