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Handballerinnen der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf auf dem Weg zum Aufstieg

Die Landesliga im Visier

Hessisch Oldendorf. Die Handballerinnen der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf auf dem Weg zum Aufstieg in die Landesliga. Als souveräner Tabellenführer der Regionsoberliga scheint für das Team von Trainer Thomas Völkel der Titelgewinn nur noch Formsache zu sein.

veröffentlicht am 04.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:31 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Gut Ding braucht Weile! Einen Aufstieg kann man auch beim Handball nicht mal so einfach aus dem Hut zaubern. Darüber war sich Thomas Völkel, der Frauen-Trainer der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf, schon vor der letzten Regionsoberliga-Saison im Klaren, als Rohrsen II souverän mit 44:0 durchmarschierte: „Man muss einfach abwarten und Geduld haben.“ Das große Trommeln ist für ihn sowieso kein Thema, für Coach Völkel gilt eher das Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“.

Auf den neuen Anlauf Richtung Landesliga wird seit Sommer 2015 akribisch hingearbeitet. Diesmal mit Erfolg, denn über dem Rosenbusch lacht bereits seit einigen Monaten die Sonne. Fünf Spieltage vor Saisonende ist das HSG-Team ganz nah dran – am Gipfel der Aufstiegsträume. Und bei 30:4 Punkte und vier bzw. fünf Zählern vor der Konkurrenz aus Emmerthal und Springe ist der Weg auch gar nicht mehr so steil. Eine Auswärtshürde beim TV Stadtoldendorf, dafür vier Heimspiele gegen Lügde/Bad Pyrmont, Exten/Rinteln, Bodenwerder und Elze. Eigentlich nur noch Formsache.

Das war übrigens auch die Trainerfrage. Die wurde in Hessisch Oldendorf für die kommenden Spielzeit bereits problemlos geklärt. Das Duo mit Thomas Völkel und Conny Evert, die als ehemalige Oberliga-Spielerin der Mannschaft ebenfalls spielerischen Feinschliff mit auf den Weg geben kann, hat für eine weitere Saison verlängert. Beide halten kurz vor dem Saisonfinale den Ball auch nicht mehr unnötig flach: „Wir spielen um den Titel, und diese Chance wollen wir jetzt beim Schopfe packen.“ Weil im Team alles passt – beste Stimmung und ein breit aufgestellter Kader. Dazu kommt neben jugendlichem Elan, für den Trainertochter Anna Völkel, die in Rohrsen schon Drittligaluft schnupperte, ebenso wie Viktoria Krakowski, Albulena Aliu und Maike Peters sorgt, die nötige Routine. Die bringen Yvonne Jilg, der Dauerbrennerin im Tor, und die beiden Neuzugänge Carina Liepelt und Cindy Keller ein.

Thomas Völkel Foto: awa

Trotz der klaren Tabellensituation plant Völkel von Spiel zu Spiel: „Erst einmal wollen wir bis zur Osterpause ohne Punktverlust durchmarschieren.“ Fast eine Pflichtaufgabe: am Samstag (17 Uhr) kommt der Tabellensiebte HSG Lügde/ Bad Pyrmont in die VfL-Sporthalle, eine Woche später steigt die letzte Auswärtsnummer in Stadtoldendorf, wo der TV 87 bislang noch keine Bäume ausgerissen hat.



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