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Hamelns Oberliga-Handballer erwarten TV Stadtoldendorf zum Weserbergland-Derby

„Die Jungs sind heiß“

Hamelns Oberliga-Handballer erwarten TV Stadtoldendorf zum Weserbergland-Derby: „Die Jungs sind heiß“, sagt VfL-Interimscoach Oliver Glatz.

veröffentlicht am 30.09.2021 um 16:00 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

HAMELN. Hamelns Oberliga-Handballer strotzen zurzeit vor Selbstvertrauen. Kein Wunder, denn nach zwei Siegen zum Saisonstart zu Hause gegen Vorsfelde (30:29) und in Helmstedt (30:28) knüpft der VfL bisher nahtlos an die starken Leistungen der Vorsaison an. Rückblick: Vor einem Jahr gewann der VfL – damals noch unter der Regie von Ex-Coach Sven Hylmar – die ersten drei Spiele der Saison, die anschließend wegen Corona abgebrochen wurde. Auch damals hatte niemand mit so einem guten Saisonstart gerechnet, nachdem der VfL zuvor fast aus der Oberliga abgestiegen wäre.

Und auch diesmal hatte wohl niemand erwartet, dass der VfL so gut aus den Startlöchern kommt, nachdem kurz vor dem Saisonstart auch Hylmars Nachfolger Carem Griese als Trainer zurückgetreten war. Doch die beiden Trainerwechsel innerhalb eines halben Jahres steckte der VfL besser weg als selbst Interimscoach Oliver Glatz erwartet hatte: „Das konnte man nach unserer Vorbereitung nicht unbedingt erwarten.“ Zusammen mit den Sportfreunden Söhre und dem MTV Großenheidorn hat der VfL mit 4:0 Punkten eine makellose Bilanz. Und das soll möglichst auch so bleiben, auch wenn am Samstag (19 Uhr) im Heimspiel gegen den TV 1887 Stadtoldendorf auf die Hamelner laut Glatz wieder ein hartes Stück Arbeit wartet:

„Es ist zwar ein Derby, aber für uns ist es in erster Linie ein ganz normales Spiel. Dennoch sind die Jungs natürlich heiß und möchten das Heimspiel am Samstag gewinnen, damit wir unseren Lauf fortsetzen.“ Verzichten muss der VfL-Coach weiter auf Malte Hartmann-Kretschmer. Auch hinter dem Einsatz von Johannes Evert steht noch ein Fragezeichen. Dafür steht Jasper Pille wieder zur Verfügung, der in Helmstedt noch geschont wurde.

Im Gegensatz zum VfL hat Stadtoldendorf bei der 23:25-Niederlage in Fallersleben und beim 24:24-Remis im Heimspiel gegen Barsinghausen schon einige Punkte liegen lassen. „Die Stadtoldendorfer sind zwar nicht ganz so gut in die Saison gestartet, aber in der Saison 2019/20 haben wir beide Partien gegen sie verloren. Deshalb lassen wir uns von ihren Auftaktergebnissen nicht blenden und sind gewarnt“, so Glatz.

Ein Wiedersehen gibt es am Samstag mit den Ex-Hamelnern Andreas Gödecke und Stadtoldendorfs Trainer Dominik Niemeyer, der nach dem Rücktritt von Hylmar zwischenzeitlich auch als neuer VfL-Coach im Gespräch war. Das Angebot seines Ex-Klubs lehnte Niemeyer damals ab, weil er seinen Vertrag in Stadtoldendorf bereits verlängert hatte. Glatz, der mit Niemeyer beim VfL einige Jahre zusammenspielte, freut sich auf das Duell und erwartet einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner: „Dominik wird seine Jungs schon heiß machen, aber letztendlich geht es um uns selbst. Wir müssen unsere Leistung abrufen. Alles andere ist Nebensache.“ mit awa



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