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MTV Rohrsen spielt morgen in Knetterheide / SG-Torjägerin Elena Reuschel startete in Bad Pyrmont

Die große Gefahr kommt diesmal aus Lügde

Handball. Die Zeit des Ausruhens ist vorbei, nach den locker gestalteten Ostertagen geht es für die Frauen des MTV Rohrsen auf die Zielgerade der 3. Liga. Das letzte Auswärtsspiel steigt für das Schlusslicht am Samstag (17 Uhr) bei der SG Knetterheide/Schötmar. Im Hinspiel gelang Rohrsens Mannschaft um Trainer Michael Hensel im Hohen Feld ein 18:17-Sieg, diesmal will sich der Tabellenachte aus dem Lipperland aber keine Blöße geben.

veröffentlicht am 28.04.2011 um 18:23 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Für eine gelungene Revanche soll vor allem Elena Reuschel sorgen. Die 24-jährige Kreisläuferin, die seit Wochen auch im rechten Rückraum der „Knetterheidis“ ihre Qualitäten zeigt, hatte MTV- Abteilungsleiter Thomas Niepelt auch schon einmal auf seiner Wunschliste.

Die in Lügde groß gewordene Handballerin startete ihre Karriere beim MTV Bad Pyrmont. Doch es zog sie schon als C-Jugendliche aus der Osterräderstadt in die Talentschmiede der HSG Blomberg/Lippe. 2006/07 wechselte sie zum damaligen Regionalligisten SG Knetterheide/Schötmar. Und hier ist die Siebenmeter-Spezialistin inzwischen zu einer festen Größe im Team von Trainer Axel Carls geworden.

Die Hinspiel-Schmach in Rohrsen hat sie aber noch in schlechter Erinnerung: „Das war unser schwächstes Spiel der Saison.“ Trotz ihrer sechs Treffer, die sie gegen Rohrsen erzielte, war sie mit ihrer Leistung unzufrieden. Und dass, obwohl die Lügderin damals die kürzeste Anreise ins Hohe Feld hatte.

Rohrsens Kreisläuferin Nevena Orsulic will sich morgen auch gegen Knetterheides Abwehr behaupten. Foto: nls

Morgen hat sich die gelernte Diät-Assistentin in der heimischen Sporthalle im Salzufler Stadtteil Aspe einiges vorgenommen. Denn wenn es um das Torewerfen geht, spielt Diät für sie keine Rolle. Immerhin traf sie bereits 101-mal ins gegnerische Tor. Aber auch auf die Abwehrspezialistin Elena Reuschel wartet morgen jede Menge Arbeit. „Wir müssen die Kreise von Manuela Schostag und Nevena Orsulic einengen“, sagte sie und gab damit schon einmal einen kleinen Einblick in die taktische Marschroute ihrer Mannschaft.

Rohrsens Trainer Michael Hensel rechnet sich in Knetterheide durchaus gute Chancen aus. „Wir wollen noch einmal beißen und uns gut aus der Affäre ziehen“, machte er deutlich. Zumal er mit dem Einsatz von Kirsten Bormann und Saskia Diedrichs auch deutlich mehr Alternativen im Angriff hat.



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