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Koß klagt trotz 35:28 gegen Barsinghausen

„Die ersten 45 Minuten waren für die Katz“

Hameln. „Ich weiß gar nicht so richtig, was ich sagen soll“, zuckte Sönke Koß ratlos mit den Schultern. Der VfL Hameln hatte zwar so eben das letzte Oberliga-Heimspiel vor Weihnachten deutlich mit 35:28 (20:17) gegen den HV Barsinghausen gewonnen, mit der Abwehrleistung seines Teams war der Trainer aber über weite Strecken überhaupt nicht zufrieden. „Die ersten 45 Minuten waren für die Katz, da passte in der Defensive nicht viel zusammen und auch unsere Torhüter haben kaum einen Ball angefasst“, klagte der 36-Jährige.

veröffentlicht am 01.12.2013 um 17:35 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

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Autor:

Jürgen kohlenberg

Zuvor kam seine deftige Kabinenpredigt in der Halbzeit fast zwangsläufig. „Ich bin laut geworden“, gab der Chefcoach zu. Trotzdem blieb das Match bis zum 25:23 in der 40. Minute auf „Augenhöhe“. Als Torwart und Deckung in den letzten 20 Minuten zur Normalform fanden, gelang binnen acht Minuten ein 31:24-Vorsprung und die Partie hatte ihre geordnete Bahn. „Ich hatte aber auch nie das Gefühl, dass wir verlieren konnten“, sagte Koß. Der HV Barsinghausen trat erhobenen Hauptes die kurze Heimreise an. „Wir haben uns nicht abschlachten lassen. Für uns ist alles im grünen Bereich“, resümierte HV-Coach Jürgen Löffler. Die Hamelner wechselten später munter durch, sodass auch Arnold Schorich zu seinem Heimdebüt kam und sich gleich mit einem Tor belohnte. „Arnold hatte sich den Einsatz verdient“, erklärte Hamelns Trainer, der aber am Sonnabend wie auch am nächsten Wochenende auf Andreas Gödecke verzichten muss. Der Kreisläufer zog sich eine Prellung mit Kreuzbandanriss im linken Knie zu.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Heemann (6), Glatz (5), Engelhard (4), Henke (4), Backhaus (4), Jannis Pille (3), Jasper Pille (3), Höltje (2), Kanngießer (2/1), Raabe (1), Schorich (1), Wood.



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