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Handball: 1. HVN-Runde zum Saisonstart / Heimrecht nur für Emmerthal

Der ungeliebte Kampf um den Pokal

HAMELN-PYRMONT. Niedersachsens Handballer starten am Wochenende mit der 1. Runde des HVN-Pokals zwar in die neue Saison. Doch vom Hocker reißt der erste Auftritt wohl niemanden, denn nichts ist in der Handball-Szene unbeliebter wie der Kampf um den Pott.

veröffentlicht am 24.08.2018 um 16:15 Uhr

Sven Hylmar, der neue Mann auf Hamelns Trainerbank. Foto: nls
Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Deshalb fährt Oberligist VfL Hameln am Sonntag (11 Uhr) auch nur mit einer „bunten Mischung“ nach Uetze, wo auch Topfavorit TuS Vinnhorst, Friesen Hänigsen und Anderten II um den Einzug ins Achtelfinale mitspielen. Für Trainer Sven Hylmar kein Problem: „Ich nutze die Pokalspiele eigentlich nur, damit vor allem die jungen Spieler Praxis sammeln können.“ So gönnt er seinen Routiniers wie Andreas Gödecke auch eine Pause. „Und wir reisen auch nur mit einer Mischung aus Oberliga, Landesliga und A-Jugend an“, ließ Hylmar schon mal durchblicken. Einer von den „jungen Wilden“ ist Moritz Ueberschär, der sich auf der Rechtsaußen-Position für höhere Aufgaben empfehlen will.

Verbandsligist TSG Emmerthal hat (So., ab 13 Uhr) Heimrecht. Und deshalb wird Trainer Roland Schwörer sicher nicht die zweite Garde aufs Spielfeld schicken. Das käme auch bei den Emmerthaler Zuschauern nicht gut an. Doch die Favoritenrolle liegt dennoch eher bei SF Söhre. Die Sportfreunde werden vom Ex-Nationalspieler Sven Lakenmacher trainiert. Und es ist bekannt, dass „Laki“ nur ungern verliert. Das Viererfeld ergänzen der TVE Sehnde und der TV 01 Bohmte.

Landesligist HSG Fuhlen/ Hessisch Oldendorf präsentiert sich (So., 11 Uhr) in der Sporthalle Stadtoldendorf. Neben Gastgeber TV 87 und Oberligist HSG Schaumburg-Nord ist auch die HSG Grönegau-Melle dabei. Die Spielzeit beträgt in allen Hallen jeweils 2 x 15 Minuten.



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