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Handball: Emmerthal unterliegt in Herrenhausen / Wahl atmet nach 30:22 auf

Der Sekt bleibt im Kühlschrank

HAMELN-PYRMONT. Die Meisterfeier muss noch warten, der Sekt bleibt im Kühlschrank. Die TSG Emmerthal verpasste die frühe Titelentscheidung in der Handball-Landesliga, denn bei der HSG Herrenhausen/Stöcken stand der souveräne Spitzenreiter mit 23:27 (12:13) zum dritten Mal in dieser Saison mit leeren Händen da.

veröffentlicht am 02.04.2017 um 21:39 Uhr

Die Auszeit der TSG Emmerthal hatte keine Wirkung. Foto: nls
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Von einem meisterlichen Auftritt war am Herrenhäuser Garten diesmal nicht viel zu spüren. „Das war heute wahrlich nicht unser bestes Spiel“, stellte Trainer Christian Raddatz fest. Bis zum 16:16 war es durchaus ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann begann die Talfahrt. Danach fiel die Fehlerquote im Abschluss einfach zu hoch aus. „Wir hatten zu viele Fahrkarten“, haderte Raddatz. Das machte auch die Torstatistik deutlich, denn dort tauchten mit Lucas Büsing (7/4), Tobias Brackhahn (4), Florian Backhaus (4/1), Jürgen Rotmann (3), Lukas Huchthausen (3) und Ernestas Vaicys (2) nur sechs Emmerthaler auf.
HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf – Großenheidorn II 30:22 (15:12). In Sachen Klassenerhalt machte die HSG mit dem siebten Saisonsieg einen Riesenschritt nach vorn. Da konnte Trainer Frank-Michael Wahl nach dem 30:22-Heimerfolg gegen den Rangsechsten zufrieden sein: „Wir haben es heute geschafft, kaum technische Fehler zu machen.“ Die Entscheidung fiel, als der HSG nach dem 18:17 gleich sieben Treffer in Folge gelangen. „Von den Abstiegsplätzen haben wir uns erst einmal etwas abgesetzt“, atmete Wahl nach dem Schlusspfiff auf. Haupttorschütze war Tobias Schöttelndreier, der acht Siebenmeter verwandelte. Treffsicher zeigten sich auch Rasmus Meier (7), Jan Priebe (5) und Fabian Weidemann (4).
HSC Hannover – VfL Hameln II 30:38 (13:15). Für den VfL II, den einzig verbliebenen Kontrahenten der TSG Emmerthal, hat sich die Reise gelohnt. Mit dem Sieg beim HSC dürfen sich die Spieler von Trainer Daniel Wick immerhin noch theoretische Titelchancen ausrechnen. Antreiber beim 13. Saisonsieg war Johannes Evert mit zwölf Treffern. Mit sieben Toren unterstrichen André Brodhage, Christopher Brünger und Tim Jürgens ihre Qualitäten im Angriff.kf/awa

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