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Handball: Siegesmund kommt mit Großenheidorn

Der neue Stern über dem Meer

HAMELN. Der neue Handball-Stern der Oberliga leuchtet völlig überraschend über dem Steinhuder Meer. Angeknipst hat ihn mit Marc Siegesmund ausgerechnet ein Hamelner Urgestein. Seit der Ex-Bundesligaspieler des VfL/BHW das Trainer-Zepter im November 2016 in Großenheidorn übernommen hat, ging es dort steil bergauf.

veröffentlicht am 08.12.2017 um 15:06 Uhr

Gespannt auf das Duell mit dem VfL Hameln: MTV-Trainer Marc Siegesmund. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Und jetzt ist sogar schon der Gipfel erreicht. Denn „Siggi“, wie er von seinen Freunden genannt wird, reist am Samstag (19.15 Uhr) als souveräner Spitzenreiter (18:2 Punkte) zum VfL Hameln – und will diesen Status auch in der Sporthalle von Afferde verteidigen. „Hameln ist auch dank der tollen Fans zu Hause immer noch eine Macht. Das wird deshalb auch eine ganz enge Kiste, aber wir lassen uns trotzdem nicht unter Druck setzen und werden versuchen, unser bislang erfolgreiches Spiel durchzusetzen“, hat er zwar Respekt, aber keine Angst vor diesem brisanten Duell. Wer sich nun fragen sollte, warum Marc Siegesmund im Sommer nicht Nachfolger von Henning Sohl geworden ist, stattdessen Frank Huchzermeier, erhält vom MTV-Coach auch eine klare Antwort: „Wir haben zwar darüber gesprochen, aber ich habe in Hameln nicht die sportliche Perspektive gesehen und mich für ein weiteres Engagement in Großenheidorn entschieden. Und das habe ich auch nicht bereut.“ Nun ja, der Blick auf die Oberliga-Tabelle gibt ihm ohne Zweifel recht. Gleichwohl passiert rein gar nichts von alleine, steckt immer sehr viel Arbeit hinter dem Erfolg. Meistens auch ein glückliches Händchen – und eben ein gutes Auge für Talente. Und das hat Marc Siegesmund, der im Zweitjob auch noch Nachwuchscoach bei der JSG Weserbergland ist. So ist ihm auch nicht von ungefähr die schnelle Integration einiger A-Jugendlicher gelungen, die sich bestens mit den etablierten Spielern ergänzen. Trotz der beeindruckenden Erfolgsstory spricht in Großenheidorn aber noch keiner vom Aufstieg. „Dafür ist es viel zu früh. Wir haben schließlich erst zehn Spiele absolviert“, meint Siegesmund.

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