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Für VfL Hameln und Northeimer HC beginnen die „Wochen der Wahrheit“

Der Krisen-Gipfel

Hameln. Mit drei Siegen erwischte der VfL Hameln einen Traumstart in der Handball-Oberliga. Aber dann folgten zwei bittere Niederlagen gegen MTV Großenheidorn und beim Northeimer HC. Sollen die „Wochen der Wahrheit“ gegen die Spitzenteams nicht vollends zum Fiasko werden, ist heute (19.15 Uhr, Sporthalle Afferde) ein Heimsieg im „Krisen-Gipfel“ gegen die HSG Nienburg Pflicht. „Kein Frage, wir stehen schon ein bißchen unter Druck. Wir müssen unbedingt gewinnen, wenn wir oben dranbleiben wollen“, redet Trainer Sönke Koß die Situation erst gar nicht schön.

veröffentlicht am 19.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

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Doch der 36-Jährige ist optimistisch, kann er doch personell aus dem Vollen schöpfen. Spielmacher Torben Höltje steht nach auskuriertem Handbruch wieder zur Verfügung und brennt nach mehrwöchiger Pause auf sein Punktspieldebüt. Auch Routinier Dean Wood konnte nach seiner Oberschenkelverletzung wieder trainieren. „Das spielfreie Wochenende hat uns sehr gutgetan. Wir haben die zwei Niederlagen aufgearbeitet und blicken nach vorne“, betont Koß. Die HSG Nienburg legte analog dem VfL einen 6:0-Punkte-Start hin, strauchelte aber zuletzt ebenfalls zweimal mit 31:33 gegen die HG Rosdorf-Grone und mit 27:30 gegen den TV Jahn Duderstadt. Beide Male übrigens in eigener Halle. Kurioserweise ist die Partie in Hameln für die Gäste am sechsten Spieltag die erste Auswärtsaufgabe überhaupt in der laufenden Saison. Beide Kontrahenten sind mit jeweils 6:4 Zählern auf den Plätzen sechs und sieben Tabellennachbarn. In der Vergangenheit waren die Duelle stets hart umkämpft und wurden mit hoher Intensität geführt. „Das wird am Sonnabend nicht anders“, orakelt Sönke Koß, „denn Nienburg ist ein sehr unangenehmer und spielstarker Gegner.“ Die HSG bevorzugt einen schnellen Ball, hat sich Jahr für Jahr kontinuierlich weiterentwickelt und gilt in dieser Saison als Geheimfavorit auf den Titel. „Das ist für uns aber überhaupt kein Thema“, betont Kapitän Christian Knop, dessen Einsatz in Hameln verletzungsbedingt noch fraglich ist. Die beiden jüngsten Niederlagen betrachtet man deshalb auch nicht als Beinbruch.



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