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Handball-Oberliga: 26:20 – MTV Rohrsen feiert ersten Saisonsieg gegen TuS Bergen

Der Knoten ist geplatzt

ROHRSEN. Der Knoten ist geplatzt: Frauenhandball-Oberligist MTV Rohrsen feierte mit 26:20 (9:12) gegen den TuS Bergen im dritten Spiel den ersten Saisonsieg.

veröffentlicht am 17.09.2017 um 20:38 Uhr

Schwer zu stoppen: Jessica Hünecke (MTV Rohrsen) wird von zwei Abwehrspielerinnen des TuS Bergen in die Zange genommen. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Geschafft! Nach dem 26:20-Heimsieg gegen TuS Bergen posteten Rohrsens Handballfrauen ein Siegerselfie auf ihrer Facebook-Seite. Die Freude war nach dem ersten Sieg der Oberliga-Saison groß, die Erleichterung noch viel, viel größer: Denn der Druck des Gewinnenmüssens war nach den beiden Niederlagen zu Hause gegen Hildesheim (20:29) und in Hollenstedt (23:26) enorm.

„Unsere Mädels wollten unbedingt gewinnen. Das hat man ihnen auch von der ersten Minute an angemerkt“, sagte Rohrsens Teammanagerin Nina Griese, die froh war, „dass der Knoten endlich geplatzt ist“.

Der erste Saisonsieg war für Rohrsens Frauen aber ein hartes Stück Arbeit. Der MTV erwischte zwar einen Start nach Maß (8:5/19.), gab dann aber die Drei-Tore-Führung aus der Hand und lag zur Halbzeit sogar mit 9:12 zurück.

Doch nach dem Seitenwechsel holte Rohrsen Tor um Tor auf, glich zum 14:14 (38.) aus und zog dann sogar auf 20:16 (47.) davon. Als Victoria Pook 39 Sekunden vor Schluss das 26:20 erzielte, war der umjubelte Heimsieg dann endgültig in trockenen Tüchern. Der Grundstein zum Erfolg wurde laut Griese in der Abwehr gelegt: „Da hat Jana Brodhage in der Abwehr-Mitte einen super Job gemacht.“ Und auch im Angriff nutzte der MTV die Chancen besser als zuletzt: „Vor allem Annika Schaper hat im Rückraum mächtig Druck gemacht. Und auch unsere Flügelzange mit Lena Körner und Victoria Pook war heute richtig stark“, so Griese.

Weil die Partie beim Northeimer HC auf Dienstag, 31. Oktober, verlegt wurde, haben Rohrsens Frauen jetzt erst einmal ein spielfreies Wochenende. Weiter geht es erst in knapp zwei Wochen mit dem Heimspiel gegen die HSG Schaumburg-Nord. Fraglich ist, ob Saskia Parpart dann schon wieder dabei ist. Nach ihrem Kreuzbandriss feierte sie zwar bereits im Pokal ein Kurz-Comeback, hatte aber anschließend wieder Probleme mit dem operierten Knie. Mit der Rückkehr von Tara Wißmann und Kirsten Bormann, die ebenfalls einen Kreuzbandriss hatten, rechnet Griese erst im November.
MTV Rohrsen: Lena Körner (8), Victoria Pook (6), Annika Schaper (4), Jessica Hünecke (2/2), Jana Brodhage, Janika Kohnke-Zander (je 2), Celin Niemeyer, Ina Werdin (1),

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