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Für Torwart Yannick Rüter ist der VfL kein dankbarer Punktelieferant

Der Kapitän vermisst nur eine „richtige Kante“

Hameln. Offiziell gibt es laut dem internationalen Handball-Regelwerk keinen Mannschaftskapitän mehr, doch die A-Junioren des VfL Hameln haben ihn immer noch. Yannick Rüter trägt zwar nicht mehr die Armbinde, doch der 17-jährige Torhüter gibt den Ton und die Richtung in seiner Truppe an. So wie sich das eben für einen richtigen Kapitän gehört. Mit ihm sprach die Dewezet-Sportredaktion vor dem Bundesliga-Start gegen Freiberg über Ziele, Gegner und Ambitionen in der Bundesliga.

veröffentlicht am 14.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

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Yannick, flattern vor der Bundesliga-Premiere gegen Freiberg schon die Nerven?

Bestimmt nicht. Wie gehen optimistisch in das Spiel, und jeder von uns ist hochmotiviert. Ein bisschen Herzklopfen gehört natürlich dazu. Und für uns alle ist klar, dass wir uns vor voll besetzter Tribüne richtig zerreißen werden.

Was rechnet ihr euch im Auftaktspiel der Topliga aus?

Wenn wir von Beginn an richtig konzentriert zur Sache gehen, können wir Freiberg sogar packen. Aber Aaron Rojczyk und Sebastian Maczka sind auf Klassenfahrt und Georg Brendler fällt mit einer angebrochenen Mittelhand aus.

Wie ist die Saisonvorbereitung unter dem neuen Trainer Michael Thierauf gelaufen?

Sehr gut, wir haben pro Woche vier- oder fünfmal trainiert und einige Turniere gespielt. Dazu auf verschiedenen Positionen zahlreiche Varianten durchgespielt, und das klappt von Woche zu Woche besser.

Wo siehtst Du die Stärken und Schwächen der Mannschaft?

Vor allem sind wir kämpferisch eine starke Truppe und haben richtig gute Individualisten wie Timo Dettmering auf der Mittelposition, Tim Otto im linken Rückraum oder Christopher Brünger am Kreis. Als Schwächen sehe ich, dass wir noch nicht komplett eingespielt sind, und uns im Vergleich mit anderen Mannschaften eine „richtige Kante“ fehlt. Sebastian Maczka ist mit nur 1,92 Metern bei uns der Größte.

In der Liga spielen mit Mannschaften wie Magdeburg, Füchse Berlin oder Burgdorf absolute Spitzenteams. Befürchtest Du nicht, dass ihr zu den dankbaren Punktelieferanten der Liga zählt?

Auf keinen Fall. Gegen Magdeburg haben wir zwar beim Turnier in Nettelstedt klar verloren, aber nicht nur gegen die werden wir uns in den Punktspielen besser verkaufen. Die Bundesliga ist zwar absolutes Neuland für uns, aber wir wollen uns von Spiel zu Spiel steigern und auch den einen oder anderen Sieg mitnehmen.

Interview: Klaus Frye



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