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HF Springe unterliegen Hamm vor 600 Zuschauern mit 23:27

Der Endspurt kommt zu spät

Hameln. In der 2. Handball-Bundesliga der Männer verlor Aufsteiger HF Springe auch sein drittes Spiel in der Hamelner Rattenfängerhalle mit 23:27 gegen den ASV Hamm und bleibt damit weiterhin Schlusslicht.

veröffentlicht am 04.12.2015 um 22:03 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Es bleibt dabei: Die Hamelner Rattenfängerhalle ist für die Handballfreunde Springe kein gutes Pflaster. Auch beim dritten Versuch gab es für die Teilzeit-Hausherren nichts zu erben und so nach der 23:27 (10:15)-Niederlage gegen den ASV Hamm wieder nur lange Gesichter in den Reihen des Zweitliga-Aufsteigers. Das Eis wird nun für den Tabellenletzten immer dünner.

Zuvor wurde es vor 600 Zuschauern erst in den letzten fünf Minuten so richtig spannend, als Springe nach einem zwischenzeitlichen 15:21-Rückstand mit einem phänomenalen Endspurt auf 22:24 verkürzen konnte. Mehr war dann aber doch nicht drin. Obwohl den Gästen nun mächtig die Nerven flatterten. Lange Zeit hatten sie die Begegnung eigentlich fest im Griff. In erster Linie auch deshalb, weil die Westfalen wesentlich geordneter auftraten als der Gastgeber. Springe durfte zwar durch Maximilian Kolditz per Siebenmeter das erste der Partie Tor werfen, lag dann aber schnell mit 2:5 hinten zurück. Lediglich beim Stand von 5:6 (10.) keimte etwas Hoffnung beim Aufsteiger auf. Allerdings nur kurzfristig, denn bis zur Pause zog Hamm auf 15:10 davon und hatte damit die Weichen bereits frühzeitig auf Sieg gestellt. Größtes Manko der Handballfreunde an diesem Abend in Hameln: Dem Rückraum fehlte in vielen Phasen die nötige Durchschlagskraft. Viele Angriffe wurden zudem planlos vorgetragen und meist auch eine Beute des starken Hammer Torhüters Mrkva. Nur mit Einzelaktionen ist in der 2. Bundesliga auf Dauer kein Blumentopf zu gewinnen. Da wartet noch viel Arbeit auf Trainer Sven Lakenmacher. Bester Torschütze beim Sieger war Ondrej Zdrahala (8).

HF Springe: Wetzel, Wendland – Kolditz (5/4), Eichenberger, Coors (3), Bosy (3), Fauteck (3), Schüttemeyer, Hinz (2), Pietak (3), Kastening, Halibegovic (3), Tesch (1), Ossenkopp.



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