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48 Jahre Handball beim TC Hameln: Oldie Müller hat immer noch viel Spaß

Der eiserne Axel

Hameln. 50 Jahre Verbundenheit! Das klingt eigentlich nach einem klassischen Motto für eine goldene Hochzeit. Wenn es aber um Handball beim TC Hameln geht, wird einer ganz besonders mit diesem Meilenstein in Verbindung gebracht. Axel Müller (59) hält dem Turnclub schon seit einem halben Jahrhundert die Treue. 48 Jahre davon standen im Zeichen des Handballs – ohne Frage rekordverdächtig. Am 18. April wird der „eiserne Axel“ im Rahmen einer Feierstunde des TC mit anderen verdienten Mitgliedern für seinen jahrzehntelangen Einsatz geehrt.

veröffentlicht am 11.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

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Autor:

Moritz Muschik

In der Handball-Kreisliga ist der dreifache Familienvater mit seinen 59 Jahren mit Abstand der älteste Spieler. „Die meisten meiner Teamkollegen sind erst um die 20 Jahre alt“, weiß Müller um seine Rolle als Routinier. Trotzdem lässt sich der sportliche Oldie auf dem Hallenparkett nicht die Butter vom Brot nehmen. „Axel lässt noch so manchen anderen Spieler alt aussehen“, ist sein Teamkollege Bernd Schreiber begeistert vom erfahrenen Kreisläufer.

Und warum ist Müller schon so lange dabei? „Es ist einfach der Spaß am Handball und Mannschaftssport“, bringt es der 59-Jährige auf den Punkt. In der sechsten Klasse nahm ihn sein damaliger Schulfreund Jürgen Zerbe mit zum Training, seitdem lässt ihn der Sport nicht mehr los. Aber damit sportlich nicht genug. Mit Freunden und Familie spielt Müller in der Freizeit gerne Beachvolleyball, am liebsten auf Langeoog. Auch beim Drachenbootrennen ist der Hamelner am Start.

„Sicherlich kam mir die gute Ausbildung bei der Leichtathletik zugute“, erzählt der sportliche Allrounder, der ein Jahr lang beim RV Weser ruderte, Fußball in Brünnighausen sowie Volleyball beim VfBHW Hameln spielte. Aber im Mittelpunkt stand für ihn immer der Handball. Und da feierte der Sportfan so einige Erfolge mit dem TC Hameln. Mit Freude erinnert sich der „alte Hase“ an die glorreichen Zeiten in den 1980er Jahren, die bis in die Verbandsliga führten.

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Zehn Jahre ist es her: Auch da ließ sich Routinier Axel Müller vom Rohrsener Björn Wittkopp (re.) nicht ausspielen. Archiv/mst

Nach dem ehemaligen Bundesliga-Klub VfL Hameln waren die TC-Handballer um Erfolgscoach Lutz Schlotthauber, Manager Hartmut Witkop und Top-Spieler Danilo Loncovic die am höchsten spielende Mannschaft im Kreis.

„Da hatten wir ein wirklich hohes Leistungsniveau“, erinnert sich Axel Müller. Fest stand für ihn aber auch: „Ohne die Unterstützung meiner Familie ging gar nichts.“ Deswegen ist er auch noch heute froh über die Rückendeckung seiner Frau Heike und der drei Söhne Moritz, Felix und Marius.

Die haben übrigens auch schon einmal Handball gespielt, zwischenzeitlich sogar mit dem Vater in einer Mannschaft. Der Apfel fällt bekanntlich ja nicht weit vom Stamm. Und wann ist Schluss mit der Handball-Karriere? „Eine Deadline habe ich mir nicht gesetzt, aber es ist sicherlich absehbar“, schaut der Routinier nach vorn. Aber wer weiß, vielleicht macht Müller ja die 50 Handball-Jahre voll…



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