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Hamelns Oberliga-Handballer erwarten die SV Alfeld mit Trainer Marc Siegesmund

Der Angstgegner kommt

Hameln. „Mit einem Heimsieg können wir uns richtig in der Spitzengruppe festbeißen“, gibt Trainer Sönke Koß die Richtung vor dem Duell des VfL Hameln in der Handball-Oberliga gegen die SV Alfeld vor.

veröffentlicht am 31.10.2013 um 16:24 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:21 Uhr

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Doch die Aufgabe gegen den Nachbarn von der Leine wird am Samstag um 19.15 Uhr in der Sporthalle Afferde alles andere als leicht. Denn die vom in Hameln bestens bekannten früheren Bundesligaspieler Marc Siegesmund trainierten Alfelder sind der Angstgegner des VfL.

Vor zwei Jahren nahm die SV Alfeld beide Punkte mit und auch in der letzten Saison konnte beim 29:29 ein Zähler entführt werden. Klar, dass Siegesmund seinem Ex-Klub auch diesmal in die Suppe spucken möchte. Das VfL-Spiel kennt der frühere Rechtsaußen jedenfalls aus dem Effeff und wird sich sicher taktisch einiges einfallen lassen. „Davon dürfen wir uns überhaupt nicht irritieren lassen. Wir müssen unser Ding durchziehen, wollen gewinnen und damit Basta“, macht Sönke Koß deutlich, dass die Heimniederlage gegen Großenheidorn vor einigen Wochen der einzige Ausrutscher in eigener Halle bleiben soll. Seine Freundschaft zu seinem Kumpel Siegesmund muss Samstag für 60 Minuten ruhen. Personelle Sorgen hat der Tabellendritte (10:4 Punkte) nicht. Auch Rechtsaußen Yannic Raabe hat seinen grippalen Infekt auskuriert und befindet sich seit Montag wieder im Training. Bei der SV Alfeld gab es vor der Saison einen personellen Umbruch von „alt zu jung“. Mit Torwart Laszlo Nahaj, der nach Österreich zu Bregenz wechselte, verließ ein absoluter Eckpfeiler den Klub. Mit dem 25-jährigen Stefan Domizlaff vom Drittligisten TSV Hannover-Burgdorf II konnte aber erstklassiger Ersatz verpflichtet werden. Rechtsaußen Jonas Zimmermann zog es nach Barsinghausen. Seine Position übernahm Youngster Joshua Schüller, der nach einjährigem Gastspiel beim A-Jugend-Bundesligisten Eintracht Hildesheim zurückkehrte. Sebastian Wellnitz, Eike Korsen und Hendrik Sievers stehen aus beruflichen Gründen nur sporadisch zur Verfügung. Mit Malte Hansemann (Eintracht Hildesheim A-Jugend) und Daniel Sentjurc (Eintracht Hildesheim II) schlossen sich zwei weitere Talente vom „großen Nachbarn“ der SV an. Bedingt durch den Umbruch verlief der Saisonstart schleppend. Inzwischen hat Trainer Marc Siegesmund aber ein homogenes Team geformt, was zuletzt eine Serie von 5:1 Punkten hinlegte und sich inzwischen mit 7:7 Zählern auf Platz neun eingereiht hat. Insbesondere die Kreise des ungarischen Spielmachers Laszlo Koncz, des Rückraumshooters Maximilian Zech, des Kreisläufers Andreas Lück und des wendigen Linksaußen Mark Springmann gilt es für die Hausherren einzuengen. „Alfeld ist im Angriff sehr variabel“, weiß auch VfL-Coach Koß.



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