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Handball: Pille wieder verletzt – Hamelner 17:20-Pleite gegen Schlusslicht Rosdorf

Daumen dick – Punkte weg

HAMELN. Ist der Daumen erst einmal dick, läuft beim Handball nicht mehr viel. Fangen und werfen fällt schwer – trotz Tapeverband. Erst recht, wenn auch noch die Wurfhand gehandicapt ist. Hamelns Toptorjäger Jannis Pille kann nun schon zum zweiten Mal in dieser Saison ein trauriges Lied davon singen.

veröffentlicht am 11.02.2018 um 14:11 Uhr

Früh am Daumen verletzt: Jannis Pille (VfL), hier im Duell mit dem Rosdorfer Chris Osei Bonsu Foto: nls
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Diesmal erwischte es ihn bereits nach wenigen Minuten am rechten Daumen. Der Verdacht auf einen Bruch wurde allerdings nicht bestätigt. Die sportliche Konsequenz folgte aber trotzdem: Rückraumpower futsch und Punkte futsch, denn der VfL leistete sich am Ende eine fast schon peinliche 17:20 (8:11)-Niederlage gegen das bisherige Schlusslicht HG Rosdorf. Sicherlich der Tiefpunkt in der jüngsten Hamelner Handball-Historie. Derartige Nackenschläge häufen sich aber mittlerweile beim letztjährigen Vizemeister, der sich nun plötzlich auf Rang sieben (16:16 Punkte) im Niemandsland der Oberliga wiederfindet. Nach handfesten Erklärungen für die akute Misere von nun drei Niederlagen in Serie sucht natürlich auch Trainer Frank Huchzermeier. „Wir haben ein reines Einstellungsproblem im Moment. Wir müssen jetzt klare Worte sprechen,“ nennt er das Übel aus seiner Sicht beim Namen. Die überaus fahrige Vorstellung seiner Mannen, die sich zudem noch den Luxus leisteten und gleich vier von sechs Siebenmetern verballerten, gibt ihm bei seiner Vermutung allerdings recht. „Rosdorf hat zwar einen guten Mittelblock gestellt, wenn wir uns aber trotzdem mal stark vorbei gearbeitet haben, hat der Wurf aber nicht gesessen. So kann man ein Spiel nicht gewinnen“, ärgerte sich der Coach. Huchzermeier geht sogar noch weiter bei seiner Kritik: „Wir müssen auch über unsere Saisonziele sprechen. Entweder wir haben einen sportlichen Anspruch an uns oder wir sind eine Hobbytruppe“. ro/awa

Information

Hameln: Zsolt Kovacs, Tim Heisterhagen – Oliver Glatz (4), André Brodhage (3), Niklas Colusso (3), Daniel Emmel (2) Jannis Pille, Tim Jürgens, Jasper Pille, Johannes Evert, Sebastian Maczka (alle 1), Patrick Künzler, Daniel Maczka, Andreas Gödecke.

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