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Schwache Deckung: VfL verliert 30:32 gegen Barsinghausen

„Das war nichts“

Hameln. Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln haben in dieser Saison ihre erste Heimspielpleite kassiert - mit 30:32 gegen Aufsteiger Barsinghausen. Hamelns Coach Henning Sohl war nach der Partie stinksauer: „Das war eine indiskutable und nicht oberligareife Abwehrleistung meiner Mannschaft.“

veröffentlicht am 18.10.2015 um 13:09 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Hameln. Nach einer ganz schwachen Leistung verlor der VfL Hameln in der Handball-Oberliga mit 30:32 (16:18) gegen den HV Barsinghausen und kassierte die erste Heimniederlage. Kapitän Torben Höltje gab sich nach Spielschluss selbstkritisch: „Das war heute nichts. In der Abwehr haben wir von Beginn an keinen Zugriff bekommen, es gab null Abstimmung zwischen Halb- und Innenblock. Ein komplett gebrauchter Tag.“ Die Gäste vom Deister verließen die Sporthalle Afferde als völlig verdienter Derbysieger, überzeugten mit einer disziplinierten Vorstellung und feierten bereits ihren dritten Auswärtssieg. Es passte ins Bild, dass der VfL bereits bis zum Pausenpfiff zwei Siebenmeter durch Torben Höltje und Jannik Henke, die beide an Marc Daseking scheiterten, liegen ließen. „18 Gegentore gegen den Aufsteiger. Und das, wo ein Frank Rosenthal im Tor sogar noch acht Bälle gehalten hat. Das ist völlig indiskutabel“, war Chefcoach Henning Sohl schon nach den ersten 30 Minuten restlos bedient. Im zweiten Abschnitt hatte der VfL zwar noch reichlich Chancen, um das Blatt noch zu wenden. Doch Barsinghausen setzte immer noch einen drauf. Vor allem Lukas Schieb (14/4 Tore) und Tom Tebbe (5) sowie der starke Regisseur Fynn Graafmann spielten mit der Hamelner Hintermannschaft Katz und Maus. Nach einem zwischenzeitlichen 24:28-Rückstand (48.) verkürzten Glatz und Co. zwar in der Schlussphase immer wieder auf ein Tor (28:29, 29:30, 30:31), doch Barsinghausen kam nicht mehr ins Wanken.

„Wenn man in eigener Halle 30 Tore wirft, muss das zum Sieg reichen. Aber unsere Deckungsleistung war nicht oberligareif. Barsinghausen hat uns unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, resümierte Trainer Sohl, blickte aber auch schon wieder nach vorn: „Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit und werden die Pause nutzen, um an unseren Fehlern zu arbeiten und insbesondere das Defensivverhalten zu verbessern.“ jko



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