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Handball: VfL-Kapitän Torben Höltje zur aktuellen Situation beim Oberligisten

„Das war kein Fehlstart“

HAMELN. „Das war kein Fehlstart“, sagte VfL Hamelns Kapitän Torben Höltje vor dem Oberliga-Heimspiel gegen den TSV Burgdorf III im Dewezet-Interview.

veröffentlicht am 03.11.2017 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 03.11.2017 um 18:20 Uhr

Für VfL-Kapitän Torben Höltje ist ein Platz in der Spitzengruppe der Oberliga keine Utopie. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Torben Höltje, der VfL Hameln holte erst 6:8 Punkte in der Handball-Oberliga. Ein typischer Fehlstart?
Für mich war das kein Fehlstart. Auch wenn wir uns zwar mehr erhofft und ausgerechnet haben. Aber zahlreiche Umstände haben dafür gesorgt, dass es von Beginn an schwer werden würde.

Was sind das für Umstände?
Wir hatten schon beim Saisonstart Verletzte. Deshalb sind wir im Angriff nie richtig eingespielt gewesen. Wir mussten immer wieder eine andere Besetzung aufs Feld schicken. So konnten wir kaum gezielt wechseln. Nicht jeder Kreisläufer kann im Rückraum spielen, und der Trainer kann auch nichts dagegen machen, wenn sich Jannis Pille den Daumen bricht.

Aber hat der VfL nicht zu viele Schwächen gezeigt?
Dass nicht alles rund läuft, ist bei den vielen unterschiedlichen Besetzungen, mit denen wir gespielt haben, eher normal. Aber am Ende kam zu oft das große Flattern. Da merkte man, dass die nötige Routine fehlt und wir tatsächlich noch nicht richtig eingespielt sind.

Ist vielleicht auch der Kader derzeit zu klein?
Daran liegt es nicht. Wir trainieren auch mittwochs gemeinsam mit der zweiten Mannschaft. Da sieht der Trainer schon, ob sich vielleicht der eine oder andere Spieler für die Oberliga-Mannschaft anbietet. Johannes Evert und Dominik Schierholz sind ja auch schon mal hochgerückt und Heiko Heemann ist auch schon wieder eingesprungen.


Wie sieht es bei Ihnen persönlich aus? Sind hatten zuletzt Knieprobleme. Sind Sie wieder fit?
Ich bin jetzt mit meinem Knorpelschaden langsam da angekommen, wo es nicht mehr viel besser wird. Es dürfte schwierig werden, wieder auf 100 Prozent zu kommen.

Was rechnen Sie sich gegen Burgdorf III aus?
Die sind schwer einzuschätzen, weil man nie weiß, wer bei denen aufläuft. Und die haben zuletzt sogar Vorsfelde mit 39:26 aus der Halle gefegt. Aber wir sind nicht chancenlos, wenn wir bis zum Abpfiff konzentriert durchspielen.

Wo steht der VfL Hameln am Ende der Saison?
Wenn wir wieder in voller Besetzung spielen, rechne ich damit, dass wir am Ende erneut in der oberen Tabellenregion mitspielen werden.

Interview: Klaus Frye

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