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VfL Hameln bleibt in eigener Halle ungeschlagen / Neun Höltje-Tore beim 31:25 gegen Duderstadt

„Das war ein geiles Heimfinale“

Hameln. Mit einem 31:25 (12:10)-Erfolg gegen den TV Jahn Duderstadt sicherte sich der VfL Hameln den vierten Platz in der Handball-Oberliga. Die Hausherren zogen in der Sporthalle Afferde noch einmal alle Register und boten eine ganz starke Vorstellung. Mit einer Super-Bilanz von 27:3 Punkten ist der VfL damit als einziges Team der 4. Liga in eigener Halle ohne Niederlage geblieben.

veröffentlicht am 26.05.2013 um 16:12 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

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„Das war ein geiles Heimfinale. Wir haben noch einmal die Stärke demonstriert, die uns zu Hause über das ganze Jahr ausgezeichnet hat“, strahlte Trainer Sönke Koß. Dabei sah es zunächst eher danach aus, als solle die Serie reißen. Mit 1:6 lagen die Hamelner nach 16 Minuten im Rückstand. Koß nahm eine Auszeit und einige Veränderungen vor. Oliver Glatz nahm den treffsicheren Janis Grisanovs in Manndeckung, und diese Aufgabe löste der Kapitän gegen den lettischen Nationalspieler mit Bravour. Heiko Heemann brachte zudem den Innenblock der Eichsfelder Deckung immer wieder in Unordnung. Der Routinier erzielte nicht nur selber sieben Tore, sondern schuf auch Lücken für den Rückraum. Die nutzten vor allem die stark auftrumpfenden Torben Höltje (9/2) und Thorben Kanngießer (7) glänzend.

„Alle Umstellungen haben gegriffen“, freute sich Koß. Mit dem 7:7 in der 22. Minute glich der VfL erstmals aus. Und als Torhüter Frank Rosenthal beim Stand von 8:9 (26.) gleich zwei Siebenmeter hintereinander von Matthias Heim und Grisanovs entschärfte, war das endgültig das Signal zur Wende.

Nach der 12:10-Pausenführung machten die Hamelner zu Beginn der zweiten Hälfte kurzen Prozess und warfen nach einem emotionalen Fight bis zur 44. Minute (23:16) eine Sieben-Tore-Führung heraus. Die Gäste ergaben sich ihrem Schicksal und hatten nichts mehr entgegen zu setzen. „Wir haben uns mit einem tollen Kampf von unseren Fans verabschiedet. Das war eine unglaublich disziplinierte Leistung meiner Truppe“, war der Trainer zufrieden. Torben Höltje musste in der 50. Minute mit leichter Schulterverletzung auf die Bank, sodass ihm die Jagd auf seinen zehnten Treffer versagt blieb. Bereits vor der Partie wurden David-Niclas Emmel und Harald Scherer, die den Verein verlassen, verabschiedet. VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Höltje (9/2), Heemann (7), Kanngießer (7), Walter (4), Emmel (2), Glatz (1), Scherer (1), Henke, Künzler, Jasper Pille, Wood.



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