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Rohrsens Coach Mike Bezdicek: Wollen beweisen, „dass wir es besser können“

Das Unmögliche möglich machen

Handball (aro). Rohrsens neuer Coach Mike Bezdicek will sich vor dem schweren Auswärtsspiel gegen Germania Fritzlar (Sonntag, 17 Uhr) zwar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. „Aber eins kann ich versprechen. Wir werden dort keine 15-Tore-Klatsche kassieren. Mit absoluter Sicherheit nicht!“ Das ist eine klare Ansage…

veröffentlicht am 26.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

Obwohl Rohrsen als Drittliga-Schlusslicht gegen den SVG, der punktgleich mit Tabellenführer TV Oyten (beide 24:6 Punkte) ist, krasser Außenseiter ist, will sich der MTV-Coach nicht kampflos geschlagen geben: „Vielleicht geht ja was.“ Während sich der Tabellenzweite im Titelkampf keinen Ausrutscher erlauben darf, habe Rohrsen nichts zu verlieren: „Der Druck liegt bei Fritzlar – nicht bei uns.“

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Michael Hensel, der die Gegner oft stärker redete als sie wirklich waren, impft „Bezze“ seinen Frauen neues Selbstvertrauen ein, die beim 26:23-Heimsieg gegen Menden-Lendringsen wie Phönix aus der Asche stiegen. Trotz des dritten Saisonsieges droht dem Tabellenletzten (6:24 Punkte) zwar immer noch der direkte Wiederabstieg, aber Rohrsens Frauen glauben jetzt wieder an sich und an den Klassenerhalt. Das spürt man. Denn mit der Verpflichtung des Ex-Nationalspielers als Trainer kehrte beim Drittligaschlusslicht nicht nur das Selbstvertrauen zurück, sondern auch die Hoffnung, das Unmögliche vielleicht doch noch zu schaffen. Zurzeit ist die SG Knetterheide/Schötmar Zehnter, die HSG Osterode-Harz Elfter – beide mit 9:19 Punkten. Der Nicht-Abstiegsplatz ist also nur drei Pluspunkte entfernt. Das weiß auch Bezdicek. Der MTV-Coach ist davon überzeugt, dass in Rohrsens Mannschaft mehr Potenzial steckt, als der aktuelle Tabellenstand vermuten lässt. Das jüngste Erfolgserlebnis gegen Menden sei ein Beleg dafür. Auswärts hagelte es für Rohrsen in dieser Saison zwar bisher eine Niederlage nach der anderen. „Aber am Sonntag können wir ja beweisen, dass sie es besser können. Ob es klappt, weiß ich nicht.“



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