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Ortmann: „Lange überlegt, ob wir melden sollen“ / Hamelner dominieren WSL-Liga / Karau-Tore halbe Miete

Das unglaubliche Meister-Comeback der Vierten

Handball (ro). Die Vierte steht wieder in der ersten Reihe. Ein Märchen könnte nicht schöner enden. Denn erst hatte der VfL Hameln IV fast gar kein Team, dann ein halbes – und am Ende sprang sogar die Meisterschaft in der WSL-Liga heraus. „Unglaublich, dabei haben wir lange überlegt, ob wir aus Personalmangel überhaupt melden sollen“, freut sich VfL-Urgestein Manfred Ortmann (53) über den ersten Titel nach sehr langer Zeit. Da stört es auch nicht, dass der Aufstieg in die WSL-Oberliga unmöglich ist, denn bekanntlich spielt dort schon der VfL II: Mit 28:8 Punkten setzte sich das Team von Trainer Dirk Becker vor Hameln III (24:12) durch und gewann auch die interne Vereinswertung. „Wir sind eine homogene Mannschaft, bei der Spaß auch nicht zu kurz kommt“, beschreibt Ralf Rösemann das Erfolgsrezept der Vierten, die schon früher zu Kreisligazeiten Titel en masse sammelte. Großen Anteil am jüngsten Erfolg hat vor allem Rückraumkanonier Matthias Karau (38), der über 200 der insgesamt 513 Saisontore erzielte. Gute Noten verdienten sich auch die beiden A-Jugendlichen Robin Hübner im Tor und Lars Koltscynski.

veröffentlicht am 28.04.2011 um 10:59 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

Souveräner Meister in der WSL-Liga: Der VfL Hameln IV hat allen Grund zum Jubeln.

Foto: pr



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