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Handball: 31:32 in Hollenstedt – Rohrsen fehlen sieben Sekunden zum Remis

Das Quäntchen Glück fehlt

HOLLENSTEDT. Sie haben 60 Minuten gekämpft wie die Löwinnen, aber der aufopferungsvolle Kampf der gerade einmal neun Spielerinnen des personell arg gebeutelten Handball-Oberligisten MTV Rohrsen wurde nicht belohnt: Am Ende kassierten Rohrsens Frauen eine bittere 31:32 (15:15)-Niederlage beim TuS Jahn Hollenstedt.

veröffentlicht am 15.01.2017 um 11:44 Uhr

Lena Körner Foto: nls
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Die Enttäuschung war groß, denn Hollenstedts Siegtreffer erzielte Nathalie Birett erst sieben Sekunden vor Schluss. Trotz der Niederlage konnte Rohrsens Trainer Carem Griese seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen: „Wir haben grandios gespielt. An dieser Leistung gibt es überhaupt nichts zu bemängeln“, sagte Griese, dessen Team 20 Minuten vor Schluss sogar mit 22:20 führte, den Vorsprung aber wieder aus der Hand gab. Am Ende fehlte der Mannschaft um Geburtstagskind Lena Körner, die am Samstag 22 Jahre alt wurde, lediglich das berühmte Quäntchen Glück. Unterm Strich wäre laut Griese ein Unentschieden wohl das gerechtere Ergebnis gewesen: „Mit einem Punkt wären wir super zufrieden gewesen. Leider hat es nicht sein sollen.“ Selbst in Bestbesetzung wäre es für Rohrsen schwer geworden, mit dem Mini-Kader umso schwerer. Der in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgte MTV ging als klarer Außenseiter in die Partie, war aber über 60 Minuten ein gleichwertiger Gegner. Und das macht dem MTV-Coach Mut für den weiteren Saisonverlauf: „Wir haben gezeigt, dass wir auch mit unserem dezimierten Kader mithalten können“, so Griese. „Offensiv haben wir richtig gut gespielt und nur wenige Fehler gemacht. In der Deckung haben wir etwas offensiver gedeckt. Unser Plan ist richtig gut aufgegangen. Die Mädels haben das taktisch klasse gemacht.“
MTV Rohrsen: Cahtrin Kelkert (9), Janika Kohnke-Zander (7), Lena Körner (6), Jessica Hünecke (4/2), Annika Schaper (3), Victoria Pook, Kirsten Bormann (je 1). aro/awa



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