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Handball: „Eine echte Verstärkung“: Nele Biester trägt wieder das Trikot des MTV Rohrsen

Das Lächeln kehrt zurück

ROHRSEN. Vor drei Jahren verließ sie den Verein, jetzt ist sie wieder da: Nele Biester kehrt zum Frauenhandball-Oberligisten MTV Rohrsen zurück. Nach Paula Abel, Carina Neumann und Carina Wolf ist die 23-Jährige Neuzugang Nummer vier – und Rohrsens Oberliga-Kader mit 18 Spielerinnen komplett.

veröffentlicht am 17.05.2018 um 14:58 Uhr

Sie spielt wieder MTV Rohrsen: „Piratin“ Nele Biester hat auch beim Life-Kinetik-Training sichtlich Spaß.
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Sie ist 23, fast immer gut gelaunt und eine richtig gute und ehrgeizige Handballerin, die ihr Können bereits in der 2. und 3. Bundesliga unter Beweis stellte. Die Rede ist von Rohrsens Top-Transfer Nele Biester.

Mit 18 spielte Biester beim SC Greven 09 bereits in der 2. Bundesliga. Mit 20 wechselte sie schon einmal zum MTV Rohrsen, der damals noch in der 3. Liga spielte. Als Spielmacherin war sie damals das Hirn und Herz der Rohrsener Mannschaft, die nach dem Rückzug aus der 3. Liga und dem Abschied von Trainer Frank Käber auseinanderbrach. Auch Biester verließ nach dem Drittliga-Aus den Verein. Sie zog studienbedingt nach Vechta und spielte dort für die Sportfreunde Niedersachsen, kurz SFN. Dass sie nach drei Jahren vom Drittliga-Absteiger SFV Vechta zu ihrem Ex-Klub zurückkehrt, ist für Rohrsens Trainer Carem Griese ein Glücksfall: „Nele ist eine echte Verstärkung für uns. Sie ist zwar erst 23 Jahre alt, hat als Handballerin aber schon viel Erfahrung und ist eine absolute Führungsspielerin.“ So eine Spielerin wie sie habe in dem mit hoffnungsvollen Talenten gespickten und nach dem Neuaufbau stark verjüngten Oberliga-Kader des MTV Rohrsen noch gefehlt. Das sieht auch Teammanagerin Nina Griese so: „Sie wird eine ganz wichtige Spielerin für uns. Nele strahlt im Eins-gegen-Eins viel Torgefahr aus, hat darüber hinaus einen guten Überblick und eine hohe Spielintelligenz. Sie kann eine Mannschaft führen. Das ist gerade bei unserem jungen Team Gold wert.“

Ein weiterer Vorteil: Aus ihrer Zeit in Rohrsen kennt Biester nicht nur den Verein, sondern auch viele Spielerinnen und Fans, bei denen die symphathische Handballerin sehr beliebt ist. Denn die 23-Jährige ist kein Kind von Traurigkeit und hat fast immer gute Laune. Selbst nach Niederlagen ist sie schnell wieder auf ihrem Gute-Laune-Level. Auch nach ihrem Wechsel nach Vechta ist laut Griese der Kontakt zum MTV nie abgerissen, „weil Nele mit Saskia Parpart, Kirsten Bormann und Janika Kohnke-Zander eng befreundet ist. Als wir dann erfahren haben, dass sie nach Hannover zurückkehrt, ging alles ganz schnell“. Nach Paula Abel (TVJ Hollenstedt), Carina Neumann (HSG Baden-stedt A-Juniorinnen) und Carina Wolf (HSG Nienburg) ist Biester Transfer Nummer vier – und Rohrsens Oberliga-Kader mit 18 Spielerinnen komplett. Mit dabei ist auch Katharina Roberts, die ihre Karriere eigentlich beenden wollte. Sie hängt noch ein Jahr dran. „Wir haben jetzt einen Kader, der sowohl in der Spitze als auch in der Breite richtig gut besetzt ist“, sagt MTV-Coach Carem Griese. Das Saisonziel sei nicht der Aufstieg in die 3. Liga, „sondern unsere junge Mannschaft Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt“. Prognose: Wenn Rohrsen vom Verletzungspech verschont bleibt, sollten die Top 5 möglich sein.



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