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Hamelns Handballer erwarten HV Barsinghausen zum Oberliga-Duell / Brodhage fehlt

Das Heimspiel-Festival geht weiter

Hameln. Drittes Heimspiel in Serie! Am Samstag erwartet der Handball-Oberligist VfL Hameln den Liga-Neuling aus Barsinghausen. Personell muss Trainer Henning Sohl in dieser Partie neben dem langzeitverletzten Nils Colussi auch auf André Brodhage (Studium) verzichten.

veröffentlicht am 16.10.2015 um 15:16 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Hameln. Das Heimspiel-Festival des VfL Hameln geht weiter. Zum dritten Mal in Folge darf der Handball-Oberligist am Samstag vor eigener Kulisse auflaufen. Zu Gast in der Sporthalle Afferde ist dann um 19.15 Uhr der HV Barsinghausen.

Die Vorzeichen in diesem Duell sind in etwa ähnlich wie in der Vorwoche. Nur mit dem Unterschied, dass die Gäste vom Deister mit 5:7 Punkten als Tabellen-13. schon einige Zähler mehr auf dem Konto haben als die TG Münden. Von der Papierform her ist der VfL als Vierter (9:3 Punkte) somit klarer Favorit. Doch das man auch solche Spiele nicht mal eben so gewinnt, bekamen die Hausherren in der Vorwoche zu spüren. „Wir wissen, dass das auch diesmal nicht einfach wird“, betont Spielmacher Jannik Henke. „Von Beginn an müssen wir deshalb mit voller Konzentration ans Werk gehen.“

Trainer Henning Sohl erwartet gegenüber der Vorwoche eine gänzlich andere Einstellung und eine Steigerung in allen Mannschaftsteilen. „Im Angriff wollen wir unsere Lockerheit und Leichtigkeit wiederfinden und in der Abwehr inklusive Torwart müssen wir eine Klasse besser stehen als zuletzt gegen Münden“, fordert der 44-Jährige und macht deutlich: „Unser Ziel ist es, nach diesem Spieltag 11:3 Zähler auf dem Konto zu haben und mit einem positiven Gefühl in die dann folgende zweiwöchige Punktspielpause zu gehen.“

Fehlen wird André Brodhage, der sein Studium in Kassel begonnen hat und dort an einer Orientierungswoche teilnimmt. „Das ist sehr schade. André war zuletzt gut drauf und hat vieles richtig gemacht“, bedauert Sohl das Fehlen des Youngsters. Er ist aber überzeugt, „dass wir das mit unserem Kader wegstecken können“. Denn nach auskurierter Verhärtung in der Wade ist Kapitän Torben Höltje wieder voll belastbar und auch die beiden Maczka-Brüder Sebastian und Daniel meldeten sich gesund zurück. Mit der Trainingssituation war der Chefcoach in dieser Woche indes nicht ganz so zufrieden, „da wir aus beruflichen Gründen immer einige Ausfälle hatten. Aber damit müssen wir leben, schließlich sind wir alles nur Amateure“.

Der HV Barsinghausen kehrte als Verbandsliga-Vizemeister nach nur einjähriger Abstinenz in die 4. Liga zurück. Und gerade auswärts wusste der Aufsteiger bislang zu überzeugen und gewann zwei seiner drei bisherigen Partien in fremden Hallen (33:30 bei der SG Börde Handball und 31:23 bei der SV Alfeld).

Obwohl vom Tabellenstand deutlich besser, haben die Hamelner mit 160:162 eine negative Tordifferenz (-2), während die Gäste vom Deister mit 183:183 ein ausgeglichenes Trefferkonto haben. „Das ist wirklich paradox, spiegelt aber auch die Stärke von Barsinghausen wider. Wir dürfen den Gegner keinesfalls unterschätzen, denn sie hatten auch einige unglückliche Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf“, weiß Sohl. Barsinghausen, dass von „Urgestein“ Jürgen Löffler trainiert wird, verlor mit dem Weggang von Regisseur Johannes Sonneborn (zur HSG Schaumburg Nord) zwar einen wichtigen Spieler, doch dafür kamen mit Torwart Marcel Brauner (TuS Grün-Weiß Himmelsthür), Spielmacher Fynn Graafmann (SV Alfeld), Rückraumshooter Florian Kunze (TSV Burgdorf III) sowie dem hochtalentierten ehemaligen A-Jugendlichen Lukas Schieb, der mit bislang 36 Treffern erfolgreichster Werfer beim HVB ist, gleich vier Neue hinzu.



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