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Hamelner Schiri-Schelte nach 30:35

Comedy-Abend: Aber der VfL hat nichts zu lachen

Handball (jko). In den 80er und 90er Jahren pfiffen die bekannten Schiedsrichter-Zwillinge Manfred und Wolfgang Gremmel aus Söhlde auch international auf hohem Niveau und gehören noch heute zu den bekanntesten ihrer Zunft. Dass eine anständige Spielleitung aber anscheinend nicht vererbbar ist, bekamen die etwa 250 Zuschauer in der Halle Nord vor Augen geführt. Der VfL Hameln kassierte gegen die stark auftrumpfende HSG Northeim zwar eine verdiente 30:35 (15:19)-Heimniederlage, doch Jörn Gremmel, jüngster Bruder der Zwillinge, sorgte mit Partner Dietmar Boot mit einer kuriosen Pfeiferei für einen faden Beigeschmack.

veröffentlicht am 06.02.2011 um 17:43 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

David- Niclas Emmel

„Ich hatte einen wunderschönen Comedy-Abend mit Schiedsrichtern“, versprühte VfL-Trainer Hajo Wulff Galgenhumor. „Immer wenn wir dran waren, gab es eine Entscheidung gegen uns. Aber Lob an den Gegner. Northeim hat das clever gemacht und zu seinen Gunsten ausgenutzt“, meinte der Chefcoach. Seiner Mannschaft wollte Wulff keinen Vorwurf machen: „Wir haben Kampf und Einsatzbereitschaft gezeigt. Es ist äußerst schade, dass wir nicht belohnt wurden.“

Die Hausherren konnten aber auch nicht auf allen Positionen überzeugen, was letztendlich mit ausschlaggebend für die Niederlage war. So kam insgesamt zu wenig aus dem Rückraum, Heiko Heemann war am Kreis zugedeckt und auch beide Torhüter erwischten nicht ihren besten Tag. Torben Höltje trumpfte zwar glanzvoll auf und auch Sven Hylmar knüpfte an seine Leistung vom Vorsfelde-Spiel an, doch unter dem Strich war das zu wenig. Die Entscheidung fiel zwischen der 43. und 45. Minute. Beim Stand von 20:24 scheiterte Dean Wood zunächst mit Siebenmeter an Torwart Armgart und dann kassierte der VfL trotz Überzahl noch zwei Gegentreffer zum 20:26. Während die Hamelner sich mit jetzt 19:13 Punkten ins Niemandsland verabschiedeten, bleiben die Südniedersachen, bei denen Falkenhain (11/4) und Effler (10) am effektivsten waren, mit 27:7 Zählern einziger Verfolger von Primus Großburgwedel.

VfL Hameln: Kinne, Grote; Höltje (11/3), Hylmar (5), Glatz (4), Schubert (4), Jannis Pille (3), Heemann (1), Emmel (1), Wood (1/1), Künzler, Jasper Pille.

Diskussion mit dem Schiri: Trainer Hajo Wulff und Heemann.  rhs
  • Diskussion mit dem Schiri: Trainer Hajo Wulff und Heemann. rhs


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