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VfL feiert umjubelten 41:28-Sieg gegen Liebenau / Kinne überzeugt Koß

Bum, bum! Heemann im Torrausch

Handball (jko). Die gepflegte Samstagabend-Unterhaltung gibt es derzeit anstatt im Fernsehen bei den Heimspielen des VfL Hameln. Auch diesmal gerieten die 350 Zuschauer in der Sporthalle am Einsiedlerbach wieder in Verzückung und spendeten nach höchst unterhaltsamen 60 Minuten stehende Ovationen.

veröffentlicht am 18.03.2012 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

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Mit 41:28 (24:15) überrollte der VfL den überforderten SV Aue Liebenau und konnte sich im Vergleich zur Vorwoche nochmals steigern. Von der ersten Minute startete der Hamelner Express voll durch, es gab zu keiner Zeit Zweifel am Sieg, der am Ende sogar noch hätte höher ausfallen können. „Wir wollen die 40 sehen“ skandierten die Fans schon fünf Minuten vor dem Ende und mussten dann auch nur 60 Sekunden warten, bis Torben Höltje zum zwischenzeitlichen 40:25 traf und dem Wunsch der Kulisse nachkam. „Sogar 50 Tore wären möglich gewesen“, geriet Marcel Engelhard ins Schwärmen und genoss mit seinen Kameraden einen entspannten Abend. „Letzte Saison haben wir beide Spiele gegen Liebenau verloren. Das haben wir jetzt eindrucksvoll korrigiert“, freute sich der Rechtsaußen. Auch Trainer Sönke Koß war ebenso hellauf begeistert wie die Fans: „Das war Hochgeschwindigkeits-Handball, ein bärenstarkes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben immer wieder Druck zum Tor gemacht, den Abschluss gesucht und Liebenau überrannt.“ Die Gäste, wo Tobias Naumann mit neun Treffern bester Schütze war, versuchten das Tempo mitzugehen und rannten ins Verderben. Auch als Trainer Ingmar Steins in der zweiten Halbzeit auf offensive Manndeckung umstellte, war der VfL in seinem Tatendrang nicht zu stoppen und nahm auch diese Abwehr-Formation auseinander. Sönke Koß konnte einmal mehr munter durchwechseln und allen Akteuren Einsatzzeiten gewähren. So durfte Goalgetter Jannis Pille bereits nach einem Drittel des Spiels und acht Toren sein Tagwerk beenden. Torhüter Andreas Kinne erwies sich als exzellenter Vertreter von Frank Rosenthal. „Andi hat bewiesen, dass wir mit ihm einen starken zweiten Mann haben“, lobte Koß den Routinier.

VfL Hameln: Kinne, Rosenthal; Heemann (9), Jannis Pille (8), Glatz (8/3), Höltje (4/1), Wood (3), Henke (3), Kanngießer (2), Emmel (2), Engelhard (1), Jasper Pille (1), Künzler.



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