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Handball: Zukunft des VfL-Keepers vor dem Heimspiel gegen Münden weiter offen

Buhlt Siegesmund um Kovacs?

HAMELN. Gute Handball-Torhüter werden immer gesucht. Deshalb taucht auf der Wunschliste einiger Oberligavereine, so auch beim von Marc Siegesmund trainierten Spitzenreiter MTV Großenheidorn, auch der Name von Hamelns überragenden Schlussmann Zsolt Kovacs auf.

veröffentlicht am 13.04.2018 um 21:24 Uhr

Hamelns Oberliga-Torwart Zsolt Kovacs steht bei einigen Vereinen auf der Einkaufsliste. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Doch wenn die Handballer des VfL Hameln (Sa., 19.15 Uhr) in der Sporthalle Afferde zum vorletzten Heimspiel der Oberliga-Saison antreten, wird Torhüter Zsolt Kovacs den Angreifern der TG Münden mal wieder das Leben schwermachen. Schließlich sollen die Punkte in Hameln bleiben. Doch ob der Keeper, der zwei überragende Spielzeiten an der Weser abgeliefert hat, auch noch in der kommenden Saison bei den VfLern den Platz zwischen den Pfosten einnehmen wird, steht in den Sternen. Fest steht nur, das es aus dem geplanten Wechsel zum westfälischen Oberligisten TuS Spenge, wo man schon für die 3. Liga plant, nichts wurde. „Wir haben mit Kovacs schon vor einigen Wochen gesprochen, doch das Thema war schnell erledigt“, teilte Spenges Vorsitzender Horst Brinkmann auf Anfrage mit. Der verriet aber, dass Kovacs gute Kontakte ins Schaumburger Land pflegen soll. Hier steht der VfL-Keeper bei mehreren Vereine auf der Wunschliste. So auch beim von Marc Siegesmund trainierten Oberliga-Spitzenreiter MTV Großenheidorn. „Wir wollen aufsteigen, und deshalb müssen wir uns verstärken. Nicht nur im Rückraum, auch auf der Torwart-Position“, ließ Siegesmund durchblicken. Da wäre der VfL-Schlussmann sicher eine Option. Doch ob Hamelns ehemaliger Bundesliga-Spieler tatsächlich auch um Zsolt Kovacs buhlt, verriet er nicht.

Auf der Suche nach einem neuen Torwart streckten die VfL-Verantwortlichen übrigens die Fühler schon einmal vergeblich aus. Cedric Jürgens von den A-Junioren des Bundesligisten GWD Minden hatte (wir berichteten) längst beim Verbandsligisten TSG Emmerthal zugesagt, als er von den VfLern angesprochen wurde.

Gegen die TG Münden soll endlich mal wieder ein Heimsieg bejubelt werden. Denn zum letzten Mal brachte der VfL, der weiterhin auf Kreisläufer Andreas Gödecke verzichten muss, seine Fans am 20. Januar mit einem 29:27-Erfolg gegen die HSG Nienburg in Stimmung. Und Münden ist keine Übermannschaft; gegen die gelang Glatz und Co. schon im Hinspiel ein ungefährdeter 33:22-Sieg.



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