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Handball: Rohrsen fertigt Schaumburg mit 34:21 ab

Brodhage und Körner nehmen Maß

HAMELN. Am Ende war alles gut – die Oberliga-Handballerinnen des MTV Rohrsen hatten im Hohen Feld mit 34:21 gegen Aufsteiger HSG Schaumburg-Nord deutlich gewonnen. In der Anfangsphase trauten die knapp 100 Zuschauer aber ihren Augen nicht. Zahlreiche Fehlwürfe und ein 0:2-Rückstand brachte die Fans arg ins Grübeln.

veröffentlicht am 01.10.2017 um 15:03 Uhr
aktualisiert am 01.10.2017 um 19:40 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Doch als Lena Körner nach acht Minuten endlich einmal den Ball im Schaumburger Tor unterbrachte, folgte er prompt – der berühmte Ruck, der nun mit leichter Verspätung durch die Mannschaft von Carem Griese ging. Den Trainer hatte das schnelle 0:2 übrigens kaum gestört. „Da bin ich nicht unruhig geworden“, verriet Griese, der seiner stabilen Abwehr um die starke Torhüterin Jenny Schäfer durchaus vertrauen konnte. „Und wir haben Torjägerin Insa Pinkenburg tatsächlich während der gesamten Spielzeit kaum ins Spiel kommen lassen.“

Schaumburgs Linkshänderin blieb mit fünf Treffern deutlich unter ihrer zuvor erreichten Torquote. Doch bis zum Pausenpfiff ließ eine gute Trefferbilanz auch beim MTV auf sich warten. Deshalb kam die Halbzeit bei Rohrsens Frauen wohl bestens an. Deutlich konzentrierter und sicherer im Torabschluss kamen sie aus der Kabine und setzten mit fünf Treffern in Folge ein deutliches Zeichen.

„Die Abwehr stand stabiler und im Angriff haben wir das Tempo noch einmal erhöht“, freute sich Griese. Vor allem die achtfache Torschützin Jana Brodhage sowie Celina Männich (5/1) und Linksaußen Lena Körner (5) hatten sich immer besser eingeworfen. So war nach dem 18:8 alles weitere nur noch Formsache. Und als das Schiedsrichter-Duo Marel Herrmann/Nico Schöttelndreier abpfiff, hätte der zweite Saisonsieg sogar noch höher ausfallen können.

Beim Kontern schnell auf den Beinen – Lena Körner. Foto: nls
  • Beim Kontern schnell auf den Beinen – Lena Körner. Foto: nls

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