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Handball: Titel für D-Junioren der JSG Weserbergland / „Talente mit sehr viel Potenzial“

Brauns Meister-Jungs

HAMELN. In der Handball-Regionsoberliga der D-Junioren ist die Meisterfrage geklärt. Denn dem Tabellenzweiten TSV Anderten reicht selbst ein Sieg in letzten Saisonspiel nicht mehr, um die JSG Weserbergland von Platz eins zu verdrängen.

veröffentlicht am 07.03.2018 um 15:32 Uhr

Meister: Die D-Junioren der JSG Weserbergland. Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Spannender hätte der Titelkampf kaum sein können: In der Handball-Regionsoberliga der D-Junioren lieferten sich die JSG Weserbergland (29:7 Punkte) und der TSV Anderten (27:7) die ganze Saison über ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch nach dem 21:12-Sieg in Hildesheim steht die JSG Weserbergland vorzeitig als Meister fest. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel gegen den HSV Nordstars (13. März) hätte der TSV Anderten zwar auch 29:7 Punkte und das wesentlich bessere Torverhältnis, aber im direkten Vergleich hat die JSG Weserbergland knapp die Nase vorn.

Nach dem 21:21 in Anderten gewann die JSG das Rückspiel gegen den TSV in eigener Halle knapp mit 18:17. Dieser Zitter-Sieg ist am Ende das Zünglein an der Waage – und unterm Strich Gold wert. Der Gewinn der Meisterschaft ist umso bemerkenswerter, weil nicht nur Spieler der Jahrgänge 2005 und 2006 zum Kader gehörten, sondern auch einige Talente des 2007er Jahrgangs, die laut Trainer Matthias Braun „sehr viel Potenzial“ haben. Im Vergleich zu den älteren Spielern hatten die es aufgrund des geringeren Körpergewichtes zwar schwer. Aber trotz der körperlichen Nachteile „haben die Jungs das spielerisch sehr clever gelöst“, so Braun. Torwart Ben Lönneker, Lion Fielitz, Malte Böker, Erik Dathe, Jonatan Pissors, Hannes Grabbe und Tjark Kopperschmidt waren das Gerüst der Meistermannschaft, in die mit Levi Fielitz und Benni Schieb nicht nur zwei 2007er-Jungs integriert wurden, sondern auch weitere Spieler aus der zweiten D-Jugendmannschaft. So halfen auch Mika Koß, James Richards, Torwart Joshua William, Lasse Herzog und Niklas Dockhorn in der Ersten aus. Und auch Marel Möller, Meo Koryzki, Jonas Czizikowski, Nuri Sauermann, Semih Kaptan und Lasse Langhorst gehören zum D-Jugendkader. „Ein so großer Kader ist auch notwendig, denn das Tempo der Regionsoberliga ist immens hoch, da braucht jeder mal ein paar Minuten Pause auf der Bank“, sagt Hamelns ehemaliger Oberliga-Coach Sönke Koß, der das Trainerteam der D-Jugend komplettiert. „Was unsere extrem junge zweite Mannschaft, die fast immer zwei Jahre jünger als ihre Gegner war, als Tabellenfünfter in der Regionsliga spielerisch geboten hat, das war teilweise unfassbar gut“, schwärmt Koß.

Für das Trainerteam beginnen bereits die Vorbereitungen für die neue Saison. Weil die Spieler des 2005er-Jahrgangs in die C-Jugend aufsteigen, muss Braun ein neues D-Jugendteam formen: „Für die 2007er fängt eigentlich jetzt erst das Abenteuer D-Jugend an. Ich glaube, dass wir mit deren jetzigen Erfahrungen wieder ein starkes Team auf die Platte kriegen.“ aro

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