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Siegesmund tritt in Alfeld zurück

Blutleere, Dauerzoff, Notbremse!

Alfeld. Marc Siegesmund war einst Hamelner Bundesligaspieler, deutscher Nationalspieler und hat auch als Trainer schon viel im Handball erlebt. Doch die völlig blutleere Vorstellung seiner Alfelder Mannen bei der bitteren 29:33-Pleite in Himmelsthür trieb ihm nun die Zornesröte ins Gesicht. Allerdings das letzte Mal, denn er war bedient. Und zwar restlos. Schluss, Aus, Rücktritt! Das Kapitel Oberliga-Handball in Alfeld ist für den 41-jährigen Trainer ab sofort erledigt. Sein Nachfolger wird Jens Schuboth.

veröffentlicht am 12.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

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„Ich hatte nicht mehr das Gefühl, diese Mannschaft noch zu erreichen. Im Vorfeld habe ich immer wieder auf die Bedeutung der Partie hingewiesen, gekommen ist nichts. Da musste ich handeln“, begründet der ehemalige Rechtsaußen seine doch etwas überraschende Entscheidung.

Über ein Jahr lang hatte Siegesmund bei seiner vierten Trainerstation in Alfeld gute Arbeit geleistet und war mit seinem Team sogar zwischenzeitlich zum „Angstgegner“ des VfL Hameln avanciert, doch zuletzt summierten sich die negativen Momente beim Tabellenelften. Schlechte Trainingsbeteiligung, Dauerzoff mit einem Spieler, fehlende Einstellung und nur drei Siege in zwölf Spielen lassen einen engagierten Trainer wie Marc Siegesmund schon ins Grübeln kommen. „Die Niederlage in Himmelsthür brachte das Fass dann endgültig zum Überlaufen“, bekannte der Zahntechniker. Und was kommt jetzt? „Ich möchte alles erst einmal in aller Ruhe verarbeiten. Die Enttäuschung ist im Moment noch zu groß“, kann sich der gebürtige Magdeburger derzeit einen neuen Trainerposten überhaupt nicht vorstellen.

Kuriosität am Rande: Siegesmund arbeitete schon in Emmerthal, Hohnhorst, Großenheidorn und Alfeld – aber noch nie in Hameln. Warum eigentlich? „Es hat noch nicht gepasst,“ meint der 41-Jährige. ro



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