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28:20 gegen Northeim: Hameln weiter auf Titelkurs / Jannis Pille mit Verdacht auf Kreuzbandriss

Bier ausverkauft – aber VfL in Partystimmung

Handball (jko). Dauer-Jubel macht wohl die Kehle trocken. Rund 500 begeisterte Zuschauer hatten schon während der VfL-Gala im Oberliga-Gipfel gegen Northeim mächtig Durst und den auch kräftig gelöscht. Als der 28:20-Triumph dann perfekt war, fehlte an einem denkwürdigen Abend nur noch eins: das Sieger-Bier.

veröffentlicht am 25.11.2012 um 15:42 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:41 Uhr

Doch Fehlanzeige, denn der Gerstensaft war am Hallenkiosk schon ausverkauft. Das konnte jedoch die Stimmung im Lager der Hamelner nicht wirklich trüben. Da schon eher das Pech von Torjäger Jannis Pille, der sich in der 44. Minute das linke Knie verdrehte und passen musste. Ausgerechnet das Knie, an dem der 23-Jährige erst vor Monaten einen Kreuzbandriss hatte. „Ich befürchte das Schlimmste“, reagierte Trainer Sönke Koß geschockt. Eine Diagnose wird aber erst in den nächsten Tagen erwartet.

Die Hamelner hatten zuvor in eindrucksvoller Weise ihre Spitzenposition untermauert und die erste Saisonniederlage der Vorwoche in Vergessenheit geraten lassen. Insbesondere in der ersten Halbzeit spielte der VfL mit dem Gegner Katz und Maus. Mit einer starken Abwehrleistung inklusive eines überragenden Torhüters Frank Rosenthal (19 gehaltene Bälle) gestattete man dem treffsichersten Angriff der Liga bis zum Halbzeitpfiff lediglich drei Tore aus dem Feld heraus. Die weiteren drei Treffer resultierten aus Siebenmetern. „Wir haben einmal mehr dokumentiert, warum wir die beste Defensive der 4. Liga haben. Das war unglaublich“, strahlte der Chefcoach, der Northeims Mittelmann Jan-Niklas Falkenhain (9/6 Tore) durch Oliver Glatz in Manndeckung nehmen ließ und den Gästen dadurch viel Wirkung nahm. Nach der Pause geriet das VfL-Spiel zunächst etwas in Unordnung, im Hurra-Stil wurden zu viele Chancen leichtfertig vergeben. Nach 40 Minuten waren die Südniedersachsen beim 12:16 plötzlich wieder im Geschäft. Koß nahm eine Auszeit, „weil ich das Spiel etwas beruhigen musste.“ Die Pause tat dem VfL sichtlich gut, denn danach brannte nichts mehr an.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Höltje (6), Wood (6/3), Glatz (5/1), Pille (4), Heemann (2), Emmel (2), Kanngießer (2), Engelhard (1), Künzler, Henke, Tabacu.

So feiern Heiko Heemann und VfL-Keeper Frank Rosenthal Hamelns Super-Sieg gegen Nordheim. Fotos: nls/3



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