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Junior Jago tritt in Vater Olivers Fußstapfen und träumt von der Jugend-Nationalmannschaft

Bei Mävers’ läuft nichts ohne Handball

Das Unternehmen Handball, in dem Junior Jago inzwischen die Chefrolle übernommen hat, ist bei Familie Mävers von Haus aus bestens organisiert. Und absolut problemlos, immerhin zählte Vater Oliver von 1993 bis 1997 in den Hochzeiten des Hamelner Handballs zu den Topspielern. In 151 Bundesligaspielen begeisterte er als Linksaußen die Fans in der Rattenfängerhalle. Und Mutter Frauke erlebte unter ihrem Mädchennamen Lambrecht beim VfL Oldenburg erfolgreiche Bundesligazeiten.

veröffentlicht am 10.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Schon im Frühjahr 2010 zog es Jago aus der Hamelner Halle Nord nach Hildesheim. Mit der C-Jugend der Dom- städter gelang ihm gleich in der ersten Saison sein bislang größter sportlicher Coup – der Gewinn der norddeutschen Meisterschaft. „Mehr war nicht drin, denn die Deutsche wird bei der C-Jugend nicht ausgespielt“, erinnert sich der Schüler des Schiller-Gymnasiums gern zurück. „Von nichts kommt nichts“ lautet das Motto beim Bundesliga-Nachwuchs von Eintracht Hildesheim. Die B-Jugend, in der das junge Talent aus Hameln seit Saisonbeginn als Spielmacher im Rückraum die Fäden zieht, trainiert täglich – montags und mittwochs sogar zweimal – in der Sporthalle der Christopherus-Schule in Elze. Momentan fast zu wenig, denn im Duell gegen den VfL Hameln reichte es am Sonntag für Jago und die Eintracht nur zu einem 25:25 – trotz seiner neun Treffer gegen die ehemaligen VfL-Kumpel.

In dieser Saison wird es bei der Eintracht zu großen Meistertiteln wohl nicht reichen. „Burgdorf ist zu stark“, musste der junge Eintracht-Spielmacher zugeben. Doch große Ziele hat sich Jago Mävers dennoch gesetzt. Mit Hildesheims A-Jugend will er schon in der kommenden Saison in der Bundesliga ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Dazu lockt der erste Einsatz in der Nationalmannschaft. Als Kapitän glänzte er mit der Niedersachsenauswahl des 96er Jahrgangs unlängst im Saarland bei einem Länderturnier. Eine Einladung zum Sichtungstraining für die DHB-Auswahl folgte prompt. Im März wird Bundestrainer Klaus-Dieter Petersen die besten deutschen Nachwuchsspieler für die Jugend-Nationalmannschaft nominieren. Da rechnet sich Mävers junior gute Chancen aus. Denn unter der Leitung von „Pitti“ Petersen trainiert er schon seit Monaten montags regelmäßig drei Stunden im DHB-Stützpunkt Hannover.

Die Punktspiele und vor allem die Trainingseinheiten in Elze und Hannover erfordern in der Familie vor allem eine logistische Meisterleistung in Sachen Fahrdienst. „Doch das klappt hervorragend“, freut sich Jago. Das Handball-Unternehmen Mävers hat alles fest im Griff.



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