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VfL-Handballer reisen zum Oberliga-Meister HSG Nienburg

„Bangemachen gilt nicht“

Hameln. Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln sind zwar am Samstag (19.30 Uhr) gegen den amtierenden Meister HSG Nienburg nur Außenseiter, aber das interessiert Hamelns Flügelflitzer Adnan Jasarevic nicht: „Warum sollten wir da nichts holen? Bangemachen gilt nicht.“

veröffentlicht am 28.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

Der Blick auf die offizielle Oberliga-Tabelle des Handball-Verbandes Niedersachsen täuscht. Dort ist die HSG Nienburg, die heute den VfL Hameln empfängt, mit 15:5 Punkten Vierter. Eigentlich müssten es schon elf Minuspunkte sein, denn vor Saisonbeginn bekam der amtierende Meister vom Verband eine Sechs-Punkte-Strafe aufgebrummt, weil die HSG auf den Aufstieg in die 3. Liga verzichtete – aus sportlichen und finanziellen Gründen.

„Deshalb haben wir uns entschieden, lieber guten und erfolgreichen Handball in der Oberliga zu spielen, als in der 3. Liga gegen den Abstieg“, begründete der damalige Trainer Klaus Nülle, der mit dem Titel ein schönes Ende seiner Amtszeit feiern konnte, die Entscheidung. Nülles Nachfolger ist Dirk Pauling. Seine Zwischenbilanz nach zehn Spielen: sieben Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen. Der VfL (5./14:6 Punkte) kann vor dem heutigen Partie sechs Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen vorweisen.

Wenn sich beide Teams heute um 19.30 Uhr in der Nienburger Meerbachhalle gegenüber stehen, könnte man von einem Verfolgerduell auf Augenhöhe sprechen. Darauf angesprochen, muss Hamelns Trainer Henning Sohl schmunzeln: „Wir sehen uns da klar in der Außenseiterrolle. Die HSG verfügt über eine sehr, sehr gute Mannschaft, ist auf allen Positionen überaus ausgeglichen besetzt und tritt extrem homogen auf. Außerdem war die Nienburger Heimfestung für uns nie ein gutes Pflaster.“ „Dennoch“, so der 44-Jährige, „hätte es schon einen gewissen Reiz, beim Meister für eine Überraschung zu sorgen. Verstecken werden wir uns nicht.“

Um ein Ausrufezeichen zu setzen, ist allerdings eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche vonnöten. Insbesondere in der Defensive. Der Innenblock mit Andreas Gödecke und Patrick Künzler ist dabei besonders gefordert. „Klar, dass wird eine harte Nuss in Nienburg. Wir müssen uns auf jeden Fall steigern. Aber wenn wir ordentlich Gas geben, hinten richtig zupacken und vorne gut treffen, warum sollten wir da nichts holen? Bangemachen gilt nicht“, betont Flügelflitzer Adnan Jasarevic. Erst kurzfristig wird sich der Einsatz von André Brodhage entscheiden, der eventuell studienbedingt nicht zur Verfügung steht. Rückraumspieler Daniel Maczka wird aufgrund einer Verletzung an der Wurfhand nicht spielen können. jko



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