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Schwere Aufgabe beim starken Aufsteiger Schaumburg: VfL muss die beste Deckung knacken

Bandscheibenvorfall! Kanngießer fällt aus

Hameln. Nach fünfwöchiger Pause geht es heute für den VfL Hameln in der Handball-Oberliga mit einem brisanten Derby gleich wieder richtig rund. Zum Abschluss der Hinrunde wartet um 18 Uhr in der Sporthalle Waltringhausen mit der HSG Schaumburg-Nord eine richtige Herausforderung auf den Tabellendritten.

veröffentlicht am 11.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

„Das ist zum Start ins neue Jahr gleich ein echter Kracher. Schaumburg ist der seit Jahren stärkste Aufsteiger. Es geht um Big Points“, sagt Trainer Sönke Koß, der seine Mannschaft aber bestens vorbereitet sieht: „Wir haben komplett durchtrainiert und nach den Feiertagen die Intensität in den Übungseinheiten sogar etwas angezogen, also quasi eine kleine Vorbereitung mit konditionellen Inhalten absolviert.“ Personell erreichte den Chefcoach allerdings eine Hiobsbotschaft. Thorben Kanngießer fällt mit Bandscheibenvorfall für einige Wochen aus. „Das sah beim letzten Spiel in Soltau gar nicht so schlimm aus. Der Ausfall ist bitter, denn Kanne war zuletzt gut drauf.“ Jammern will der 37-Jährige allerdings nicht: „Jetzt müssen andere in die Bresche springen. Unser Kader ist groß genug. Wir haben Alternativen.“ Jannis Pille zum Beispiel dürfte wieder einen Schritt nach vorne machen. „Nach seiner langwierigen Verletzung war die Pause für ihn jetzt noch einmal wichtig, um sein Knie zu regenerieren“, so Koß.

Die HSG Schaumburg-Nord ist mit 16:10 Punkten Sechster und hat sogar den VfL Hameln (19:7 Punkte) in Sichtweite. Das Saisonziel Klassenerhalt ist bereits jetzt so gut wie in trockenen Tüchern. „Mit den bisher gezeigten Leistungen müssen wir uns vor niemandem verstecken und können auch gegen Hameln befreit und ohne Druck aufspielen“, sagt Trainer Jörg Hasselbrink, der auf Lukas Reese verzichten muss. Der mit einem Zweitspielrecht ausgestattete Youngster wird heute beim Drittligisten HF Springe zum Einsatz kommen. Die Mannschaft um Kapitän Maximilian Dohmeier stellt mit lediglich 333 Gegentoren die beste Deckung der Liga. „Es wäre schön, mit einem Erfolg zu starten. Aber dazu müssen wir den Abwehrriegel knacken“, weiß VfL-Trainer Sönke Koß und betont, „dass wir die Aufgabe optimistisch, aber mit dem nötigen Respekt angehen.“ jko



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