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VfL Hameln erkämpft 26:26 in Helmstedt / Jannis Pille und Henke verletzt

Backhaus ein Tausendsassa in der Not

Helmstedt. Der VfL Hameln musste sich in der Handball-Oberliga bei HF Helmstedt/Büddenstedt mit einem 26:26 (14:15) begnügen, verteidigte aber trotzdem den zweiten Platz. „Unter den gegebenen Voraussetzungen und den Wechselmöglichkeiten, die uns im Verlauf des Spiels blieben, ist das ein Punktgewinn“, kommentierte Trainer Sönke Koß und lobte insbesondere die Moral seiner dezimierten Truppe, die sich nach einem 19:22-Rückstand noch einmal zurückkämpfte. Das Fehlen von Heiko Heemann Thorben Kanngießer stand ohnehin fest. Doch dann kam es knüppeldick für den VfL. Jannis Pille hatte sich im Abschlusstraining am Rücken verletzt und nahm zunächst auf der Bank Platz. Nach dem 14:15-Pausenrückstand wollte der Torjäger seinem Team aber helfen und betrat mit Beginn der zweiten Hälfte das Parkett. Nach nur 30 Sekunden und einem Treffer war für den 24-Jährigen wieder Schluss.

veröffentlicht am 19.01.2014 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

„Es hat keinen Sinn gemacht“, erkannte Pille. Keine zwei Minuten später musste Jannik Henke mit Verletzung an der rechten Schulter raus. „Hoffentlich ist da nichts kaputt“, orakelte Teamsprecher Reiner Glatz. Damit aber noch nicht genug, denn Jasper Pille und Andreas Gödecke sahen in der 33. und 45. Minute nach ihrer dritter Zeitstrafe die Rote Karte. Durch die Ausfälle kam Florian Backhaus im Verlauf der Partie gleich auf drei Positionen zum Einsatz. Erst auf Linksaußen, dann im linken Rückraum und am Ende am Kreis. Den 32-jährigen Tausendsassa hob Trainer Sönke Koß am Ende deshalb zusammen mit Oliver Glatz und Torwart Frank Rosenthal besonders hervor. Der Keeper hielt sein Team mit einer überragenden Leistung mehrfach in der Partie. Beim 24:24 (52.) waren die Hamelner wieder dick im Geschäft und gingen nach zwei Treffern von Oliver Glatz in der 57. Minute sogar mit 26:25 in Führung. Kurz darauf bekam der VfL-Kapitän eine Zeitstrafe aufgebrummt. In Überzahl gelang den Hausherren das 26:26. Der VfL kam zwar och einmal in Ballbesitz, doch Florian Backhaus scheiterte mit dem letzten Wurf am Helmstedter Torhüter. „Ein Sieg wäre auch nicht verdient gewesen. Wir haben im ganzen Spiel nur zweimal geführt, insofern müssen und können wir mit dem Punkt leben. Das Ergebnis geht so absolut in Ordnung“, lautete das Fazit von Trainer Sönke Koß.

Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Höltje (7/3), Backhaus (5), Glatz (4), Engelhard (4), Wood (3/3), Henke (2), Jannis Pille (1), Jasper Pille, Gödecke, Künzler, Schorich, Raabe. jko



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