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In der Handball-Landesliga läuft beim Tabellendritten TSG Emmerthal noch nicht alles nach Plan

„Auswärts flattern immer wieder mal die Nerven“

Emmerthal. Nach sechs Spieltagen rangieren die Handballer der TSG Emmerthal in der Landesliga auf Rang drei. Trainer Christian Raddatz ist nicht unzufrieden, vermisst aber in den Auswärtsspielen immer noch die nötige Konstanz.

veröffentlicht am 12.11.2015 um 09:42 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Heute so, morgen so – richtig rund läuft es für die Handballer der TSG Emmerthal in der Landesliga noch nicht. Mit 8:4 Punkten nach sechs Spieltagen hat die Mannschaft von Trainer Christian Raddatz die Tabellenspitze mit zwei Zählern Rückstand zwar durchaus im Blickfeld, doch richtig dran sind seine Spieler als Tabellendritter noch nicht. Denn nach Plan lief es bislang nicht immer.

Zwei Siege, aber auch zwei Niederlagen gibt die Auswärtsbilanz wieder. Da tat die Niederlage bei Barsinghausen II richtig weh. „Die hatten wir zuvor immer gut im Griff“, ärgerte den Trainer besonders. Auch Handball-Chef Stephan Kutschera hatte die Pleite am Deister nicht auf dem Schirm: „Aber da sieht man, dass wir auswärts noch nicht die nötige Konstanz haben. Da flattern bei uns immer wieder mal die Nerven.“ Obwohl bei einigen Akteuren wie Florian Backhaus, Gordon Wahl oder Tobias Brackhahn die Nervenschwäche längst abgehakt sein sollte. Die haben in der Oberliga immerhin schon deutlich stärkeren Wind zu spüren bekommen. So spielt bei den TSG-Handballern erneut die Heimstärke eine wichtige Rolle. In eigener Halle schlägt der Puls wohl auch am Sonntag (17 Uhr) im Spiel gegen den TVE Sehnde bestimmt deutlich ruhiger als bei Auswärtsauftritten.

Deshalb soll die Sporthalle Kirchohsen auch weiterhin eine schwer zu nehmende Festung bleiben. „Hier wollen wir möglichst keine Punkte abgeben“, war für Raddatz schon vor dem ersten Pflichtspiel wichtig. Bislang ging die Rechnung auch gut auf. Vor allem mit dem 32:30-Erfolg gegen Vinnhorst. Immerhin sind die Handballer vom Mittellandkanal in dieser Saison nicht nur für Raddatz der klare Titelfavorit. Doch das ist für ihn kein Grund, das Feld kampflos zu räumen. Schließlich würde er am Ende seines dritten Trainerjahres auch gern mal auf dem Meisterthron sitzen. Also den Platz einnehmen, den er in seiner ersten Saison bei der TSG denkbar knapp seinem Kollegen Carem Griese und der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf überlassen musste.

Die TSG-Handballer, eine starke Einheit mit Auswärtsschwächen. nls


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