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Souveräner 35:28-Heimsieg gegen MTV Soltau / Hamelns Trainer Hajo Wulff: „Das war genau die Reaktion, die ich sehen wollte“

Aussprache trägt Früchte: VfL ballert sich aus der Mini-Krise

Handball (jko). Mit einem souveränen 35:28 (16:14)-Heimsieg gegen den MTV Soltau wischte der VfL Hameln das vermeintliche Gerede um eine Mini-Krise vom Tisch und ballerte sich den Frust von der Seele. Die interne Teamsitzung nach dem schlappen Auftritt von Dingelbe unter der Woche verfehlte seine Wirkung also nicht. „Es war genau die Reaktion, die ich sehen wollte. Ich hatte das Gefühl, es stand wieder eine Mannschaft auf der Platte“, freute sich Trainer Hajo Wulff, der insgesamt einen entspannten Abend verlebte. Was den Chefcoach aber dennoch wurmte: „Wenn wir nur annähernd so in Dingelbe aufgetreten wären, hätten wir das Ding da nicht verloren.“ Auch für Jannis Pille, mit zehn Treffern bester Schütze, war es genau die richtige Antwort. „Nach der Sitzung ist jeder noch einmal in sich gegangen und wollte sich beweisen. Ich lasse mir jedenfalls nicht gerne nachsagen, ich hätte keinen Charakter“, plauderte der Goalgetter, der eigentlich nur am Anfang etwas zitterte, „weil Soltau mit einer offensiven doppelten Manndeckung begann. Als wir das aber im Griff hatten, war ich mir siegessicher.“

veröffentlicht am 28.11.2010 um 19:56 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:21 Uhr

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Der kesse Aufsteiger, wo Viktor Happel (8/1) auffälligster Werfer war, ließ Oliver Glatz und Torben Höltje, später dann Pille für Höltje, kurz decken und hatte damit zunächst Erfolg. Trotz schnellem 3:0-Blitzstart nach nur 110 (!) Sekunden konnten die Hausherren den Vorsprung nicht halten und es blieb bis zum 14:14 (29.) ausgeglichen. In der letzten Minute der ersten Hälfte setzte der VfL aber noch zwei Marken zum 16:14 drauf. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Führung aber schnell und kontinuierlich ausgebaut. Auch weil Andreas Kinne im Tor ein ganz starker Rückhalt war und unter anderem drei Siebenmeter entschärfte. Spätestens beim 28:20 nach 46 Minuten war der Drops gelutscht. Einsatzzeiten bekamen auch die A-Jugendlichen Janik Henke und Jasper Pille. Henke trug sich mit einem verwandelten Strafwurf sogar in die Torschützenliste ein

VfL Hameln: Kinne, Grote; Jannis Pille (10), Heemann (6), Schubert (6), Höltje (6/2), Hylmar (3), Wood (3/1), Henke (1/1), Glatz, Künzler, Jasper Pille.

Mit viel Biss: Sven Hylmar schüttelt hier den Soltauer Jan Wagner ab und erzielt einen seiner drei Treffer.

Foto: nls

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