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Handball: Im Hinspiel gegen Rohrsen chancenlos / HO-Trainer Frank Käber braucht neuen Matchplan

Aus Derby-Debakel gelernt?

HAMELN-PYRMONT. Bei der 14:33-Hinspielpleite im Oberliga-Derby gegen den MTV Rohrsen waren Hessisch Oldendorfs Handballfrauen chancenlos. Im Rückspiel am Samstag braucht HO-Trainer Frank Käber einen neuen Matchplan.

veröffentlicht am 01.03.2019 um 00:00 Uhr

Bei der deftigen 14:33-Niederlage im Hinspiel waren Hessisch Oldendorfs Oberliga-Handballerinnen gegen den MTV Rohrsen chancenlos. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Es sind zwar noch acht Spieltage, aber das Oberliga-Derby zwischen den Handballfrauen der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf und dem MTV Rohrsen (Samstag, 17 Uhr) wird vermutlich vorerst wohl das letzte Oberliga-Duell zwischen den beiden Teams sein. Denn der Klassenerhalt ist für Schlusslicht Hessisch Oldendorf fast schon eine „Mission Impossible“. Das Team von HO-Trainer Frank Käber (3:33 Punkte) hat als Tabellenletzter schon sechs Punkte Rückstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz und ist kaum noch zu retten. Das weiß auch Käber, der sich an das Derby-Debakel im Hinspiel nur ungern erinnern dürfte. Denn in der Sporthalle Hohes Feld kassierte sein Team eine deftige 14:33-Pleite. Es war für Hessisch Oldendorf eine der höchsten Saisonniederlagen, die Käber durch seine katastrophale Kamikaze-Taktik zu verantworten hatte. Denn der Matchplan, den sich der A-Lizenztrainer damals ausgetüftelt hatte, entpuppte sich als Harakiri-Handball. Bei fast jedem Angriff wechselte Hessisch Oldendorfs Coach die Torhüterin aus und eine zusätzliche Feldspielerin ein. Die Folge: Seine nach der Niederlagenserie sowieso schon verunsicherte junge Mannschaft, die mit der Kamikaze-Taktik à la Käber total überfordert war, kassierte ein Gegentor nach dem anderen. Obwohl Rohrsen den Ball 15-mal ins leere Tor warf, hielt Käber an seiner dubiosen Taktik fest. Ob der HO-Trainer aus der Lehrstunde im Hinspiel gelernt hat, wird sich am Samstag zeigen. Vor heimischem Publikum in der Halle am Rosenbusch wird Käber diesmal wohl auf riskante Experimente verzichten. Torjägerin Lisa Huch ist zwar nach ihrer langen Verletzungspause noch nicht hundertprozentig fit, ist aber dabei. Im Gegensatz zu Alina Hoheisel, für die aufgrund einer Knieverletzung die Saison vorzeitig beendet ist. Für sie rückt Jugendspielerin Felia Sempf in den Kader. „Sie hat bereits in Plesse getroffen und hat das toll gemacht“, so Käber.

Beim MTV Rohrsen fehlen Saskia Parpart und Cathrin Trant, dafür ist Kirsten Bormann wieder im Kader. Zuletzt kassierte das Team von Trainer Carem Griese zwei Niederlagen – mit 23:30 in Peine und 24:26 zu Hause gegen Hollenstedt. „Zuletzt haben wir nicht das gezeigt, was wir eigentlich können. Wir müssen beweisen, dass wir es besser können“, sagt Rohrsens Coach, der sich auf das Derby freut. „Egal, wie die Tabelle aussieht: So ein Spiel ist immer etwas Besonderes.“

Geht die Taktik von HO-Trainer Frank Käber diesmal auf? Foto: nls


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