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Unlösbare Aufgabe für VfL-Junioren beim Meisterteam der Füchse Berlin

Augen zu – und durch

Berlin. Es heißt zwar „Berlin ist eine Reise wert“, doch wenn die A-Jugend des VfL Hameln am Sonntag (12.30 Uhr) in der Bundeshauptstadt antritt, lautet das Motto wohl eher „Augen zu – und durch“. Denn beim Bundesliga-Duell gegen den Nachwuchs der Füchse Berlin drohen die Einschläge im VfL-Tor fast im Minuten-Takt.

veröffentlicht am 05.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

Hamelns Torhüter Yannick Rüter und Jannis Larisch müssen sich in der Max-Schmeling-Halle auf jede Menge Arbeit einstellen. 47:24 in Potsdam, 43:18 gegen Cottbus – die Torfabrik der von Bob Hanning trainierten Jungfüchse kennt nach vorn nur Akkordarbeit. „Locker runterspielen“ ist nicht das Ding der Berliner, die das absolute Topteam des deutschen Nachwuchshandballs stellen und zuletzt dreimal in Folge die deutsche Meisterkrone an die Spree holten.

Im Füchse-Aufgebot stehen mit Fabian Wiede und Paul Drux zwei der größten Talente des deutschen Handballs. Denen gönnte Herrencoach Dagur Sigurdsson sogar schon zahlreiche Bundesliga- und Champions-League-Einsätze.

Für VfL-Trainer Michael Thierauf bewegen sich die Berliner in einer völlig „anderen Handballwelt“. Deshalb geht es für ihn nur um ein halbwegs passables Resultat in der Max-Schmeling-Halle: „Möglichst nicht k.o. gehen. Wenn es am Ende mit ein wenig Glück bei 20 Toren Differenz bleibt, wäre das eine optimale Sache. Doch wenn es mehr werden, bricht auch niemand zusammen.“

Thierauf nimmt morgen gleich zwei wichtige Plätze ein. Erst lenkt er den mit Spielern, Eltern und Fans voll besetzten Reisebus Richtung Bundeshauptstadt. Danach übernimmt er seinen Stammplatz auf der Trainerbank. Die Rückfahrt lässt übrigens auf sich warten, denn die startet erst nach dem Bundesliga-Topspiel der Berliner Füchse gegen die Rhein-Neckar Löwen, wo noch einmal Anschauungsunterricht in Sachen Handball auf die VfL-Youngster wartet.kf



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