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HO Handball vor Mission impossible in Hannover / Rohrsen reist nach Wolfsburg

Augen zu und durch

HAMELN-PYRMONT. Die einen stehen vor einer Mission impossible, auf die anderen wartet eine Mission possible. Die Prüfungen für die beiden Frauenteams in der Handball-Oberliga könnten am Wochenende wohl kaum unterschiedlicher sein.

veröffentlicht am 14.12.2018 um 16:51 Uhr

So war es im Hinspiel: Laura Tirschler (Mi.) im Duell mit Jannika Riegel und Lea Vinke. Foto: nls
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Unter dem Motto „Augen zu und durch“ reist der Vorletzte HO Handball am Samstag (18 Uhr) zum Tabellenführer HSC Hannover und wird sich dort von der ersten Minute an mit aller Macht um Schadensbegrenzung bemühen. Ob das gelingt, wird sich zeigen, denn der Meisterschaftsfavorit ballerte bislang aus allen Rohren und erzielte in den 13 Spielen schon 425 Tore. Heißt also für die Torfrauen Yvonne Jilg und Stephanie Queren: Warm anziehen, es wird zugig zwischen den Pfosten. Und da auch noch Top-Angreiferin Lisa Huch weiterhin mit Achillessehnenproblemen ausfallen wird, verschlimmert sich die Hessisch Oldendorfer Ausgangslage noch um einiges. „In Hannover erwartet niemand etwas von uns, insofern ist es das leichteste Spiel der Saison“, blickt Trainer Frank Käber dem Jahresabschluss dann auch ohne große Illusionen entgegen. Die Punkte gegen den drohenden Abstieg muss er mit seiner Crew ohnehin woanders holen.

Kreisnachbar MTV Rohrsen hat dagegen, wenn überhaupt, ganz andere sportliche Sorgen. Denn der Ritt (So., 17 Uhr) zum Tabellendrittletzten VfL Wolfsburg könnte auch zum Reinfall werden. Aber nur, wenn der momentane Zweite den Kontrahenten auf die leichte Schulter nimmt. Damit diese fatale Situation nicht eintritt, hebt Trainer Carem Griese im Vorfeld lieber schon mal warnend den Finger. „Wolfsburg hat großes Potenzial in der Mannschaft. Es wäre fahrlässig, sie zu unterschätzen“, stellt er den Gastgeberinnen ein gutes Zeugnis aus. Allerdings lügt die Tabelle nicht und deshalb gibt es für den MTV Rohrsen auch nur einen Auftrag: Konzentriert auftreten, zwei Punkte mitnehmen und Platz zwei über die Weihnachtspause behaupten. Auch wenn auswärts in dieser Saison noch längst nicht alles nach Wunsch lief und die Konstanz fehlte. Griese weiß aber, wie es auf Dauer in der Fremde laufen könnte: „Wir müssen es schaffen, dass wir auswärts ähnlich stark auftreten wie zu Hause.“ ro/awa



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