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Emmerthaler Handball-Talente Torben Schön, Sina und Jule Warnke haben Landesauswahl im Visier

Auf den Spuren von Silvio Heinevetter

Emmerthal. Drei hoffnungsvolle Handballtalente der TSG Emmerthal stehen im Blickpunkt: Torben Schön, Sina und Jule Warnke wurden zum Sichtungsraining der Landesauswahl (HVN) eingeladen und erhalten so die Gelegenheit, in den Kader von Niedersachsens besten Nachwuchshandballern ihres Jahrgangs aufzurücken.

veröffentlicht am 25.11.2015 um 16:08 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

Torben Schön ist der personifizierte Ehrgeiz. Bereits mit fünf Jahren fing er in Aerzen an – und über Groß Berkel landete er schließlich bei den Emmerthaler Handballern. Und bei der TSG entwickelte er sich als Torwart schnell zu einer festen Größe. Sogar in der B-Jugend – eigentlich noch gar nicht seine Altersklasse – glänzt er regelmäßig mit starken Leistungen. Und der Aerzener Junge im Emmerthaler Trikot hat ein Ziel. „Ich will in die HVN-Auswahl“, macht er deutlich. Und später einmal Profi werden – wie sein großes Vorbild Silvio Heinevetter.

Und warum gerade Heinevetter? „Weil er so unkonventionell hält und immer alles gibt.“ Der Stil von Torben Schön ist ebenfalls recht ungewöhnlich. „Anfangs hat er sich noch geschmissen wie ein Fußballtorhüter“, lacht Thomas Warnke, der ihn auf seinem sportlichen Weg bei der TSG begleitet hat.

Die zweieiigen Zwillinge Jule und Sina Warnke fielen in der Vorrunde der Landesliga-Saison positiv auf. Beim Landestrainer Christian Hungerecker standen die beiden Emmerthaler Mädchen schnell auf seiner Talentliste. Jule überzeugte den Auswahl-Coach im rechten Rückraum, Sina als agile Kreisläuferin. Am ersten Vorrunden-Spieltag in der höchsten Spielklasse der C-Juniorinnen kassierten die TSG-Girls eine Niederlage gegen Rosdorf. Doch dann waren die Zeichen auf Sieg gesetzt und der zweite Tabellenplatz sicher. Klar, dass die Warnke-Zwillinge höhere Ziele haben: „In der Finalrunde der Landesliga wäre ein Platz im Mittelfeld super.“

Ihr Weg zum Probetraining beim HVN war übrigens komplizierter als das Erreichen der Endrunde. „Wir wurden schon einmal eingeladen, aber da waren wir im Urlaub. Doch wir haben vom Trainer eine zweite Chance erhalten und die wollen wir jetzt nutzen.“ Erste sportliche Erfahrungen sammelten die beiden Vikilu-Schülerinnen übrigens bei der Leichtathletik. Also beste Voraussetzungen für gute Handballerinnen. Konkrete Zukunftspläne haben sie, was Handball angeht, noch nicht geschmiedet: „Wir lassen das auf uns zukommen.“ Auf jeden Fall haben die drei TSG-Asse die erste Hürde in Sachen Landesauswahl genommen. Vielleicht heißt es ja bald: Drei junge Emmerthaler Talente spielen für Niedersachsen.awa



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