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Siegbert Schubert: Vereinschef bei HF Aerzen und Dauergast beim Handballbundesliga-Team aus dem Lipperland

Auch ohne Dauerkarte Edelfan von Blombergs Damen

Als Vereinschef hat er mit seinen Handball-Freunden in Aerzen am Wochenende eigentlich genug um die Ohren. Doch wenn es die Zeit zulässt, zieht es Siegbert Schubert nicht nur in die Hummetal-Halle, sondern auch an die Ulmenallee in Blomberg. „Ein freies Wochenende ohne meine Blomberger Handball-Damen kann ich mir gar nicht vorstellen“, sagt der Handball-Fan, der (fast) immer live dabei ist, wenn Nationalspielerin Sabrina Richter und Co. auflaufen.

veröffentlicht am 18.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

„Einen Stammplatz und eine Dauerkarte habe ich aber nicht“, sagte Schubert, denn wenn seine Aerzener Jungs tatsächlich mal zeitgleich mit Blombergs Damen spielen, darf er als Vorsitzender natürlich bei seinem WSL-Oberligateam nicht fehlen. Dann ist er bei seiner Mannschaft hautnah am Geschehen.

Bundesliga-Luft schnuppert er aber, sooft es geht. Auf der Tribüne mindestens in Reihe fünf, und das schon seit vielen Jahren. „Als Nastja Antonewitch zum ersten Mal in der Bundesliga für die HSG spielte, bin ich mal nach Blomberg gefahren“, erinnert sich der Handball-Edelfan aus Aerzen. Die junge Emmerthalerin spielt inzwischen bei der SVG Celle, Schubert ist den Damen aus dem Lipperland treu geblieben. „Das macht die familiäre Atmosphäre“, nannte er als guten Grund. „In Blomberg ist trotz Bundesliga die Kirche im Dorf geblieben.“

Deshalb träumt Schubert auch nicht von der deutschen Meisterschaft. Titelehren oder gar Champions League sind im sprichwörtlich „sparsamen Lippischen“ momentan kein Thema. „Schade, dass sich der Hauptsponsor zurückgezogen hat. So fehlt das Geld, um noch die eine oder andere Verstärkung an Land zu ziehen“, erinnert sich der Aerzener an bessere Zeiten, in denen die HSG Blomberg-Lippe auch schon mal auf internationaler Bühne die Visitenkarte abgab. „Doch ich bin auch mit der aktuellen Situation zufrieden. Die Leistung stimmt“, freut sich der Handball-Fachmann. Das Wochenende – Blomberg hat Heimrecht gegen Göppingen – ist bei Siegbert Schubert leider schon verplant. Da fährt er mit den HF Aerzen nach Dingelbe, doch spätestens am 12. Februar sitzt er an der Ulmenallee wieder auf der Tribüne. Dann kommt der Thüringer HC. Und den Auftritt des deutschen Meisters will er sich nicht entgehen lassen.

Die Spielerinnen im Blomberger Trikot kennt Siegbert Schubert alle: Auch die isländische Nationalspielerin Karen Knutsdottir (re.).


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