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HF Springe feiern 36:35 (20:18)-Heimsieg über TSV Burgdorf II / 450 Zuschauer sind begeistert

Andreas Stange hält Sieg fest

Handball. Einen knappen 36:35 (20:18)-Heimsieg feierten die Handballfreunde Springe über die Bundesliga-Reserve der TSV Burgdorf. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Holger Schneider in der Erfolgsspur und kommt im Sportjahr 2013 in der 3. Liga auf 7:1 Punkte. Das Team bleibt zwar auf dem zehnten Tabellenplatz – doch zum ersten Abstiegsplatz ist die Differenz auf sechs Punkte angewachsen.

veröffentlicht am 03.02.2013 um 00:05 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

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Erfolgsgarant vor mehr als 450 begeisterten Zuschauern war Andreas Stange, der 40 Minuten zwischen den Pfosten stand und sich trotz längerer Präsenz auf der Bank glänzend in das Team gefunden hatte und nahtlos an die Vorstellung von Jendrik Meyer anknüpfte, der in den ersten 20 Minuten im Tor stand.

„Andi (d. Red. Andreas Stange) hatte eine Top-Leistung gezeigt und den Sieg in der Schlussphase in den Händen gehalten. Das war ganz stark“, betonte HF-Coach Holger Schneider in der Pressekonferenz.

„Jendrik machte in den Wochen einen super Job. Ich kam rein und hätte anfangs einige Bälle mehr halten wollen, doch dann lief es immer besser“, meinte Stange.

Spannung pur erlebten die Springer Fans, die auch ohne den im Karneval engagierten Fanfarenzug Alt-Laatzen ihr Team lautstark nach vorne puschten und für eine prächtige Kulisse gesorgt hatten. Vor allem in der Schlussphase, als die 34:28-Führung (55.) zwei Minuten vor dem Ende auf 35:34 geschrumpft war, standen die Zuschauer wie eine Wand hinter den Handballfreunden. Nikolaos Riganas erlöste sein Team 55 Sekunden vor Schluss mit seinem fünften Treffer zur 36:34-Führung. Der 35. Treffer der Gäste war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Nach der Führung durch Claus Karpstein mussten die Gastgeber bis zur 15. Minute einem Rückstand hinterherlaufen, ehe Fabian Hinz nach zwei Strafwürfen und einem Tempogegenstoß die Springer erstmals wieder mit 10:9 in Führung brachte. In der Folge setzte sich die knappe Führung von einem Tor fort, denn die Gäste antworteten ihrerseits mit Torerfolgen.

In der 25. Minute (16:14) sah Theodoros Evangelidis die rote Karte bei einem Foul an seinem Gegenspieler der zum Tempogegenstoß ansetzen wollte. Die Handballfreunde zeigten keine Wirkung und kamen über ein 17:15 (27.) und 19:17 (29.) zur 20:18-Pausenführung.

In Durchgang zwei erzielte Julius Hinz (34.) für die Gäste den Anschlusstreffer per Siebenmeter, den sein Bruder Fabian (35.) auf Springer Seite verwarf, aber in der 36. Minute dann die Zwei-Tore-Führung für die Gastgeber erzielte. In der 40. Minute hatten die Gäste den 22:22-Ausgleich erzielt und gingen mit 23:22 erstmals seit der 13. Minute (7:8) wieder in Führung – und dieses dann zum letzten Male –, als Julius Hinz per Siebenmeter Jendrik Meyer überwinden konnte.

Nikolaos Tzoufras sorgte postwendend für den Ausgleich, und von nun an dominierten die Handballfreunde das Spiel. Über 27:25 (46.) und 31:27 (51.) konnte sich Springe zum erwähnten 34:28 (55.) absetzen. Wie schnell ein Spiel kippen kann, zeigte der Verlauf der spannenden letzten fünf Minuten, in denen die Handballfreunde das Glück auf ihrer Seite und das bessere Ende für sich hatten.

„Mit der Angriffsleistung meiner Mannschaft war ich heute zufrieden. 35 Gegentore sind allerdings zu viel, wenngleich wir alle Abwehrvarianten gut bespielen konnten“, so Schneider. Der HF-Coach hatte für sein Pendant Sven Lakenmacher, dem ehemaligen Springer Spielertrainer, ein dickes Kompliment parat: „Du kannst Dich freuen, mit so einem jungen Team spielen zu können – ich aber auch mit meinem Team.“

HF Springe: Meyer (1.-20.), Stange (21.-60.) –, Tzoufras (9), Helmdach ‚(9), Hinz (9/3), Riganas (5), Eichenberger ‚(2), Karpstein (2), Evangeliids, Gorpishin, Deutsch, Kolditz Borgmann.



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