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Handball: VfL erkämpft 26:26 gegen Söhre

„Am Ende hat einfach die Kraft gefehlt“

HAMELN. Er war ganz nah dran an seinen ersten Oberliga-Sieg mit dem VfL Hameln. Doch nach dem Abpfiff fehlte Frank Huchzermeier ein Punkt und vor allem die Worte. Der VfL führte bereits mit 18:12, doch am Ende musste der Coach mit einem 26:26 (14:11) zufrieden sein. Und der Punkt stand arg auf der Kippe.

veröffentlicht am 08.09.2017 um 22:49 Uhr
aktualisiert am 10.09.2017 um 14:10 Uhr

Auch der Griff ins Trikot konnte den achtfachen Torschützen Oliver Glatz (li.) nicht stoppen. Foto: Luksch
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Zwar haderte Huchzermeier nach dem Abpfiff mit den beiden schwachen Unparteiischen, doch der entscheidende Grund war für ihn ein anderer: „Am Ende hat einfach die Kraft gefehlt.“ Verständlich, denn der Kader war durch die Ausfälle von Jannis Pille, Torben Höltje, Jannik Henke und sowie Sebastian und Daniel Maczka arg geschrumpft.

Fast 45 Minuten spielte die erste Sieben durch. Da fehlte die nötige Kraft, auch wenn nach dem 18:12 durchaus vom ersten Saisonsieg geträumt werden durfte. Doch während beim VfL die Luft immer dünner wurde, bekam der Gast aus Söhre Oberwasser. Fehler im VfL-Angriff konterten die Sportfreunde gnadenlos. Und als die Gäste fünf Minuten vor dem Abpfiff zum 24:24 ausgleichen konnten, sahen die fast 300 VfL-Fans+ die Felle fast schon gänzlich davon schwimmen. Doch dann schlug Kreisläufer Andreas Gödecke, der sich mit seinem Kontrahenten Sebastian Frohböse 60 Minuten ein mit Haken und Ösen geführtes Duell lieferte, noch einmal zu. 28 Sekunden vor dem Schlusspfiff traf er zum 26:25 und rettete den Punkt. Denn mehr als den Ausgleich hatte Söhre nicht mehr zu bieten. Das Unentschieden feierte Coach Sven Lakenmacher fast wie einen Sieg: „Das war kaum zu erwarten. Aber nach dem 12:18 haben wir uns noch einmal mit viel Einsatz zurückgekämpft.“ Spielerische Glanzlichter blieben zwar rar, dafür standen serienweise Einzelaktionen im Blickpunkt. Und damit bereiteten vor allem André Brodhage und Oliver Glatz der Söhrer Abwehr größte Probleme.

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