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25:32 – Rohrsens Frauen halten gegen Blomberg II nur 45 Minuten mit

Am Ende fehlt die Kraft

Rohrsen. Rohrsens neuer Coach Frank Käber war vor seinem Heimdebüt gegen Blombergs Bundesliga-Reserve schon ein bisschen nervös, als er am Spieltag morgens wach wurde. Nicht nur, weil die erste Partie nach der Trennung von Mike Bezdicek sowohl für Rohrsens Handballfrauen als auch für ihn als neuen Trainer „unter einem besonderen Stern stand“. Dass er vor den Spielen aufgeregt sei, „ist bei mir immer so. Das war schon zu meiner Zeit als Spieler so – und das ist als Trainer nicht anders.“

veröffentlicht am 16.03.2014 um 12:53 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Trotz der am Ende etwas zu hoch ausgefallenen 25:32-Niederlage gegen Blomberg II war Rohrsens neuer Coach nicht unzufrieden, denn in der ersten 45 Minuten war der in der 3. Liga um den Klassenerhalt kämpfende MTV ein gleichwertiger Gegner und hat laut Käber auch ein richtig gutes Spiel gemacht. Beim 15:15-Halbzeitstand ging der 54-jährige Bückeburger sogar noch davon aus, „dass wir heute vielleicht einen Punkt holen können“. Rohrsens Abwehr machte in der ersten Halbzeit einen richtig guten Job und meldete Blombergs Torjägerin Ann-Cathrin Kamann, die im Hinspiel noch 18 Treffer erzielte, völlig ab. Und weil auch Torhüterin Michaela Schostag stark hielt, lag bis zum 21:20 (42.) für Rohrsen sogar eine Sensation in der Luft. Und das, obwohl Rohrsen kurz nach dem Seitenwechsel schon mit drei Toren (15:18/35.) hinten lag. Doch als die Blombergerinnen einige Zeitstrafen kassierten, kämpfte sich das Team um Torjägerin Lisa Huch zurück ins Spiel. Doch dann kam der Einbruch: Zwischen der 43. und 52. Spielminute erzielte Rohrsen kein einziges Tor, weil sich Schostag und Co. im Angriff zu viele Fehlversuche und Ballverluste leisteten. Und auch in der Deckung agierte der MTV nicht mehr so diszipliniert wie zuvor. Diese Schwächephase nutzte der Gegner eiskalt aus. Mit einem 7:0-Zwischenspurt zog das Team aus Blomberg auf 27:21 davon und sorgte damit für die Vorentscheidung. „In den letzten 15 Minuten haben wir zu viele technische Fehler gemacht und im Angriff auch oft zu früh abgeschlossen. Außerdem hat uns am Ende auch ein bisschen die Kraft gefehlt“, sagte Käber, dessen Handschrift nach nur drei Trainingseinheiten in Ansätzen schon zu erkennen war – insbesondere im Abwehrverhalten. Was den Klassenerhalt angeht, ist Käber trotz der Niederlage optimistisch, denn „die Spiele, die wir gewinnen müssen, kommen erst noch“.

MTV Rohrsen: Huch (8/2), Manuela Schostag (6), Tyce (4), Christin Bormann (3), Stöber (2), Peyerl, Griese (je 1).



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