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Als wenn es noch um alles ginge

SPRINGE. Die Abschiedstour durch die 2. Bundesliga führt Zwangsabsteiger Handballfreunde Springe morgen (19.15 Uhr) zum ASV Hamm. Der war beim Hinspiel in Hameln (23:27) eine Nummer zu groß für die Springer – in den letzten Wochen schwächelte der ASV allerdings.

veröffentlicht am 12.05.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:16 Uhr

jan

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Redakteur zur Autorenseite

Nur einen Punkt holte Hamm aus den letzten fünf Partien. „Die hatten große Personalprobleme“, weiß HF-Trainer Slava Gorpishin. Er kann dagegen auf den kompletten Kader bauen. „Alle sind fit und alle sind heiß, noch so viele Punkte wie möglich zu holen“, sagt er. Rückraumspieler Lukas Ossenkopp stimmt zu, obwohl der Zwangsabstieg seit einigen Wochen feststeht. „Zu sagen, wir denken daran nicht, wäre gelogen“, sagt er, „aber im Training ist Schwung drin, als wenn es um alles ginge. Das freie Wochenende war gut, um alles sacken zu lassen.“

Die Spieler wollen zeigen, dass sie sportlich in die 2. Liga gehören, und den Nichtabstiegsplatz verteidigen. In Hamm wird das aber schwer. „Die sind unangenehm, weil sie eine unorthodoxe Abwehr spielen“, sagt Ossenkopp.

Für den 23-Jährigen ist es die viertletzte Partie im Springer Trikot. Nach der Saison wechselt er wie berichtet zum HSV Hamburg, der während der Saison aus der 1. Liga abgemeldet wurde. Mit dem Springer Lizenzentzug habe das nichts zu tun, sagt er. „Ich war mit Hamburg schon seit Februar in Kontakt, „sie haben mich überzeugt, dass sie einen echten Neuanfang machen wollen. Ich soll dabei eine wichtige Rolle einnehmen.“

Leicht falle ihm der Abstieg dennoch nicht. „Ich sehe eine gute Chance, dass Springe wieder aufsteigt“, sagt Ossenkopp, der demnächst sein Lehramtsstudium beendet: „Das ist jetzt die letzte Möglichkeit, was Neues zu machen, bevor ich ins Referendariat gehe.“



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